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Friedland Mehrheit in Groß Schneen steht hinter Bauplänen
Die Region Friedland Mehrheit in Groß Schneen steht hinter Bauplänen
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17:03 28.01.2016
Von Jürgen Gückel
Baugebiet an der Ludolfshäuser Straße in Groß Schneen mit ersten politischen Konsequenzen. Quelle: Heller
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Groß Schneen

Olaf Waase, Sprecher der Gruppe, der zugleich in der jüngsten Sitzung aus dem Ortsrat ausschied, erläuterte die „einvernehmliche Auflösung“.

Zuletzt hatte es auch wegen eines neuen Vorstoßes des Ortsrates zum Bau einer Grundschule als möglichen Teil des Sporthallen-Neubaus Streit gegeben. Der Ortsrat hatte eine Resolution an Landrat und Gemeinderat beschlossen - das aber in einer nichtöffentlichen Sitzung und ohne das Grünen-Ortsratsmitglied Renate Schmalfuß und ohne das beratende Mitglied Ute Haferburg, ebenfalls Grüne. Auch beim Baugebiet vertreten die Grünen eine andere Position. Haferburg bemängelte erneut, dass es keine korrekte Untersuchung zum Feldhamster-Vorkommen gegeben habe. In einem faunistischen Gutachten sind zwar mehrere Besuche zwischen Mai und August auf dem Gelände erwähnt, bei denen es keinerlei Hinweise auf ein Feldhamster-Vorkommen gegeben habe. Ein Stoppelfeld hatte der Gutachter aber nie betreten können, weil der Acker sofort nach der Ernte wieder gegrubbert war. CDU-Ratsherr Heinrich Harriehausen verwies vergeblich darauf, dass Hamsterbauten am Erdaushub hätten leicht erkennbar sein müssen. „Den letzten Hamster habe ich hier vor 20 Jahren gesehen“, ergänzte Ortsrats-Neuling Torsten Klinge (Unabhängige Bürger). Haferburg fordert nun, eine weitere Vegetationsphase abzuwarten, um nach Feldhamstern zu suchen. Folglich lehnte auch Schmalfuß ihre Zustimmung zu den Neubaugebiet-Plänen ab. Und auch das „Entwässerungskonzept“ halten die Grünen für „nicht korrekt“. Immerhin will der Ortsrat noch Vorschläge zu Oberflächenwasser-Bewirtschaftung machen und will den Bau von Zisternen ausdrücklich zulassen.

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Der Rest des Ortsrates stimmte den Plänen zu - obwohl die Verwaltung eigentlich lediglich einen Bericht abgab und ein Votum nicht erforderlich war. Ortsbürgermeister Lothar Zeuner (SPD) betonte aber, der Ortsrat müsse ein klares Signal zur weiteren Entwicklung des Dorfes geben.