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Friedland Reckershausen soll schöner werden
Die Region Friedland Reckershausen soll schöner werden
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00:18 22.05.2018
Auch die Kirche steht im Fokus des Dorfverschönerungsvereins, Quelle: Hinzmann
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Reckershausen

„Unser Gemeindehaus hat zwar eine Küche, wird aber kaum für Feierlichkeiten genutzt, die Leute gehen lieber in Restaurants“, sagt Ortsbürgermeisterin Heike Hildmann. Mit mehr externer Werbung und ehrenamtlichen Freizeitangeboten will der Rat dagegen angehen.

Aber nicht nur das Gemeindehaus, sondern auch die Kirche, Spielplätze, der Jugendraum und die Märchenbühne sollen mehr genutzt werden: „Auf der Märchenbühne, so heißt ein Platz vor unserem Wald, wird es ab sofort jeden ersten Sonntag ein Picknick geben“, so Hildmann. „Wer Lust hat, kann vorbeikommen und mit anderen Picknicken. Wir wollen mehr Gemeinsamkeit erleben.“ Die Organisation übernimmt der neugegründete Verein „Lebendiges Reckershausen“, der mithilfe eines Gesamtkonzeptes, alle Objekte auf den Prüfstein stellt.

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Abriss des „Leichenwagenhäuschens“

Weiterhin soll die Fläche des ehemaligen Hochbehälters in der Bergstraße mit Bänken, Tischen und Sandstein verschönert werden: „Das werden wir gemeinsam mit der Gemeinde Friedland angehen“, sagt Hildmann. Zudem soll, ebenfalls in der Bergstraße, das morsche „Leichenwagenhäuschen“ abgerissen werden.

„Es ist die Überlegung, ob wir wie in Elkershausen, eine Bücherzelle mit Bänken und Tischen als sozialen Treffpunkt anschaffen“, sagt Hildmann. Herbert Günther, Autor aus Reckershausen, habe angeboten diese Anschaffung zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass diese nicht zweckentfremdet wird. „Das ist ein tolles Angebot, aber endgültig entscheidet das die Gemeinde Friedland“, so Hildmann.

Durchgangsverkehr belastet Dorfstraße

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Verkehrssituation im Dorf, die laut Hildmann „sehr sehr schwierig“ sei. Durch die Umleitungsstrecken der A38 und der K24 komme es zu einer erheblichen Belastung der Ortsdurchfahrt. „Wir haben eine Brücke im Dorf, die für 7,5 Tonnen zugelassen ist, und dennoch fahren die LKWs drüber“, beklagt Hildmann. Zudem seien viele Straßen im Dorf in einem erbärmlichen Zustand. „Außer die Umstände immer wieder zu melden, könne wir aber nichts machen. Das ist Sache des Kreises beziehungsweise des Landes.“

Von Madita Eggers

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