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Gieboldehausen Größter Posten ist das Baugebiet
Die Region Gieboldehausen Größter Posten ist das Baugebiet
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17:45 25.01.2019
Im bestehenden, weitgehend bebauten Bereich des Baugebietes wird in diesem Jahr der Endausbau erfolgen, außerdem soll nördlich angrenzend ein weiterer Abschnitt des Baugebietes erschlossen werden. Quelle: Peter Heller
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Wollershausen

Ein Volumen von fast 300000 Euro umfasst die bauliche Entwicklung der Gemeinde im Bereich „Zur Birnreeke“. Im Haushalt für das Jahr 2019 sind für das Gesamtpaket rund 230000 Euro eingeplant. Ein Teil der Kosten tauchte bereits im Etat des vergangenen Jahres auf. Da war nach Angaben von Bürgermeister Ulrich Schakowske (SPD) auch schon die Kreditaufnahme in Höhe von 130000 Euro genehmigt worden. Das geliehene Geld werde aber erst im laufenden Jahr benötigt. Finanziert werde damit beispielsweise der Kauf des Geländes durch die Gemeinde. Durch den Verkauf der Baugrundstücke fließe dann auch wieder Geld in den Gemeindehaushalt zurück.

Fünf bis sechs neue Bauplätze

Im bestehenden Baugebiet am westlichen Ortseingang sei noch ein Grundstück frei. Daher soll in diesem Jahr der Endausbau des ersten Abschnitts erfolgen, kündigt Schakowske an. Außerdem soll das Baugebiet im Norden erweitert werden. Den Bebauungsplan „Zur Birnreeke-Nord“ hat der Rat Ende vergangenen Jahres beschlossen. Fünf bis sechs Bauplätze will die Gemeinde hier anbieten. Es gebe bereits zwei Vormerkungen, so Schakowske.

Die Ausschreibung für die Erschließungsarbeiten des Baugebiets „Zur Birnreeke-Nord werde gerade vorbereitet, so dass im Frühjahr mit der Erschließung beginnen könnte. Bürgermeister und Gemeinderat hoffen, dass die nun im Haushalt eingeplanten Mittel für Endausbau und Erschließung ausreichen.

Steuersätze bleiben auf bisherigem Niveau

Im jetzt verabschiedeten Haushalt 2019 schlagen unter dem Stichwort Kindergarten auch die laufenden Kosten zu Buche, mit denen sich die Gemeinde Wollershausen anteilig am Kindergarten in Rhumspringe beteiligt. Der Ansatz für 2019 liege etwas höher als bisher, so Schakowske und nennt die Beitragsfreiheit als Grund. Auf etwa 30000 Euro belaufen sich die im Etat eingeplanten Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Die Steuerhebesätze für Grundsteuer A und B mit 325 beziehungsweise 310 Prozent sowie Gewerbesteuer in Höhe von 320 Prozent seien seit gut zehn Jahren auf dem selben Niveau, betont Schakowske. Bei den Steuersätzen sei Wollershausen die günstigste Gemeinde in der Samtgemeinde.

Im Investitionsplan sind für Baumaßnahmen am Feuerlöschteich 5000 Euro eingeplant, außerdem sind 2000 Euro vorgesehen, um den Bauhof zu pflastern. Schakowske ergänzt: „Umfangreiche Unterhaltungsarbeiten werden zusätzlich im Dorfgemeinschaftshaus, an den Gemeindestraßen, an der Straßenbeleuchtung und am Gemeindewald ausgeführt.“

Von Britta Eichner-Ramm

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