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Gieboldehausen Vorläufiger Umweltbericht für neues Baugebiet in Rhumspringe liegt vor
Die Region Gieboldehausen Vorläufiger Umweltbericht für neues Baugebiet in Rhumspringe liegt vor
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00:20 21.07.2018
Der Bauausschuss-Vorsitzende Carl-Albrecht Monecke (links) spricht mit Bürgermeister Franz Jacobi über das Baugebiet „Südlich der Schule“. Quelle: Rüdiger Franke
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Rhumspringe

Ursprünglich waren in dem rund 13 000 Quadratmeter umfassenden Baugebiet 13 Grundstücke geplant, wie Jacobi erzählte. Auf Wunsch der Interessenten, die sich die Grundstücke auf der Westseite reserviert haben, wurden diese vergrößert. Um diesen Wunsch umsetzen zu können, musste die Anzahl auf der Straßenseite um eines reduziert werden. Sechs Grundstücke mit Flächengrößen von 519 bis 722 Quadratmetern stehen nach Angaben des Bürgermeisters noch zur Verfügung.

Belange des Umweltschutzes berücksichtigen

Um die Vorgaben des Baugesetzbuches zu erfüllen, hatte der Rat der Gemeinde das Büro für Landschaftsarchitektur Dr. Schwahn in Göttingen mit dem Erstellen des Umweltberichtes beauftragt. Der Bericht sei erforderlich, um die Belange des Umweltschutzes, vor allem die „voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen“ in den Planungen zu berücksichtigen. Der vorläufige Umweltbericht, welcher der Gemeinde jetzt vorliegt, wird nach Angaben von Verwaltungsvertreter Martin Jacobi an die sogenannten Träger öffentlicher Belange geschickt. Aus dem vorläufigen Umweltbericht heraus seien aber keine großen Beeinträchtigungen des Vorhabens zu erwarten, da zum Beispiel kein Vorkommen einer geschützten Spezies wie zum des Feldhamsters entdeckt wurden.

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30 Prozent dürfen überbaut werden

„30 Prozent der Grundstücksflächen dürfen überbaut werden“, erläuterte der Verwaltungsvertreter. Eine größere Bebauungsfläche von zum Beispiel 40 Prozent hätte Auswirkungen auf die notwendigen Ausgleichsflächen gehabt, so Martin Jacobi. „In dem Fall hätte die Gemeinde eventuell Flächen zum Ausgleich hinzukaufen müssen.“ Wie Bürgermeister Franz Jacobi ergänzte, bestehe aus dem Bebauungsplan Nummer 12 „Holunderweg“ sogar noch eine Überkompensation im Bereich der Ausgleichsflächen. Für diese Überkompensation gebe es die Bestätigung, dass die Gemeinde sie auf den neuen Bebauungsplan anrechnen dürfe, sagte der Bürgermeister. Auch das geplante Regenrückhaltebecken wäre bei einer größerflächigen Bebauung als 30 Prozent wahrscheinlich nicht ausreichend, fügte der Verwaltungsvertreter hinzu.

Einzelhäuser und Doppelhäuser

Das geplante Baugebiet sei im Bebauungsplan „Südlich der Schule“ als allgemeines Wohngebiet ausgezeichnet. Dort seien nach Angaben von Martin Jacobi Einzelhäuser und Doppelhäuser vorgesehen. Im Plan des Planungsbüros Keller ist zu erkennen, dass die Gebäude jeweils auf der Ostseite der Grundstücke vorgesehen sind. „Die Gärten sind nach Westen ausgerichtet“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf den Plan. Festgelegt worden seien mittlerweile auch die Farben der Dachziegel, wie der Verwaltungsvertreter erklärte. Drei Farben seien erlaubt: Rot, Braun und Anthrazit. „Zur Wahl stehen acht Rottöne, drei Brauntöne und vier Grautöne“, schlüsselte Martin Jacobi die verschiedenen Möglichkeiten der Farbgestaltung auf den Dächern auf.

Von Rüdiger Franke

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