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Gieboldehausen Familienzentrum soll 3900 Euro jährlich von Samtgemeinde erhalten
Die Region Gieboldehausen Familienzentrum soll 3900 Euro jährlich von Samtgemeinde erhalten
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10:00 31.10.2019
Das Familienzentrum „Heilige Familie“ gibt es seit etwas mehr als 25 Jahren. Quelle: Niklas Richter
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Gieboldehausen

Der Samtgemeinderat Gieboldehausen hat die Empfehlung bekommen, das Familienzentrum Heilige Familie mit 3900 Euro jährlich zu unterstützen. Zu diesem einstimmigen Ergebnis kam der Ausschuss für Jugend, Senioren und Integration in der Sitzung am Dienstagabend.

Die Leiterin Evelin Thiede stellte etwa eine Stunde lang ihre Arbeit in der Sitzung vor. „Aber es hätten auch drei Minuten gereicht, da hatte sie den ganzen Ausschuss schon begeistert“, sagte Samtbürgermeister Steffen Ahrenhold im Nachgang. „Frau Thiede lebt das.“

Zwei Häuser, ein Zentrum

Das Familienzentrum in Gieboldehausen besteht aus zwei Häusern, der Kita St. Antonius und dem Familienzentrum Heilige Familie. Das Zentrum übernimmt nicht nur die Arbeit mit den Kleinsten in der Kita, sondern kümmert sich auch um die Belange von Jugendlichen und Eltern. „Das fängt bei den Babywillkommensparties an, auf denen junge Eltern ins Familienzentrum kommen und dort sind neben der Feier Stände vom Gesundheitsamt, Jugendamt und mehr“, so Ahrenhold.

Bastelaktionen für Väter und Kinder kurz vor Muttertag, Kochtage für Kinder mit ihren Eltern als Gästen – das Angebot ist breitgefächert aufgestellt. „Sie bilden eine Schnittstelle, da kommen Menschen hin und lassen sich beraten, die sonst nicht direkt zu Ämtern oder ähnlichem gehen würden“, lobt Steffen Ahrenhold weiter. Ahrenhold kennt aber auch das kleine Problem des Zentrums: „Viele denken, das Familienzentrum sei nur für Gieboldehausen da, aber die Bürger der gesamten Samtgemeinde können davon profitieren. Deshalb ist mir persönlich auch eine Unterstützung von dieser Kostenstelle wichtig“, sagt der Bürgermeister.

Gut angelegtes Geld

Bisher wurde das Zentrum vor allem vom Flecken und dem Landkreis Göttingen unterstützt. Ahrenhold habe die Vorlage zur Empfehlung an den Samtgemeinderat eingebracht und freue sich sehr, dass sie Anklang gefunden hat. „Es gab viele Nachfragen und großes Interesse in der Sitzung“, sagt er. „Die 3900 Euro pro Jahr sind gut angelegtes Geld in eine Stelle, die ohne behördlichen Charakter ein Bindeglied schafft.“

Von Lea Lang

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