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Gieboldehausen Fast 1,5 Millionen Euro für drei Projekte
Die Region Gieboldehausen Fast 1,5 Millionen Euro für drei Projekte
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17:59 21.01.2019
An der Mehrzweckhalle in Rollshausen soll es einen Anbau als Treffpunkt der Ortschaft geben. Quelle: Eichner-Ramm
Gieboldehausen

Fast 1,5 Millionen Euro fließen in die Samtgemeinde Gieboldehausen. Konkret profitieren drei Projekte in den Mitgliedsgemeinden von den Städtebaufördermitteln.

Die Samtgemeinde Gieboldehausen ist seit 2015 im Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden –überörtliche Zusammenarbeit und Netztwerke“. Schon im Jahr 2017 wurden Zuwendungen in Höhe von 885000 Euro für den in Rhumspringe geplanten Neubau einer Kindertagesstätte für Kinder aus den Gemeinden Rhumspringe, Rüdershausen, Wollershausen und Lütgenhausen zugesagt. Begonnen werden konnte mit dem Projekt noch nicht, da noch planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Unter anderem muss zunächst ein Bebauungsplan aufgestellt werden, „ein zum Teil langwieriges Verfahren“, wie es in der Mitteilung der Samtgemeinde heißt.

Nur 85 Prozent bewilligt

Jetzt hat die Samtgemeindeverwaltung mitgeteilt, dass für das Programmjahr 2018 vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) im Dezember ein Zuschuss in Höhe von 1,497 Millionen Euro mit Bescheid der NBank bewilligt wurden. Zwar seien nur rund 85 Prozent der beantragten Fördersumme bewilligt worden, so Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU), doch das sei „ein gutes Startkapital“ für die außer der Maßnahme in Rhumspringe als nächstes anstehenden Projekte in den Gemeinden Obernfeld und Rollshausen. In Rollshausen soll die Mehrzweckhalle aufgewertet und der Vorplatz umgestaltet werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 480000 Euro. Für die Inneneinrichtung stehen aus diesem Fördertopf keine Gelder zur Verfügung.

Weiterhin soll in der Gemeinde Obernfeld ein Kindertagesstättenneubau entstehen, den künftig Kinder aus Oberfeld, Rollshausen und Germershausen besuchen sollen. Auch für dieses Projekt, dessen Kosten auf rund 1,551 Millionen Euro geschätzt werden, sollen Mittel aus der Städtebauförderung fließen.

Anteiliger Zuschuss an die Gemeinden

Die unberücksichtigten Fördermittel sollen Ahrenhold zufolge „in jedem Fall nachgemeldet“ werden. Bis dahin würden die Zuschüsse entsprechend der Kosten der Maßnahmen anteilig auf die Gemeinden verteilt. Darauf hätten sich die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden einvernehmlich geeinigt, teilt der Samtgemeindebürgermeister weiter mit. Die Fördermittel betragen maximal zwei Drittel der förderfähigen Kosten, den Rest müssen die Gemeinden aufgbringen.

Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU) gibt zu bedenken, dass „sich die Mitgliedsgemeinden, die Bauherren der jeweiligen Projekte sind, nicht zu lange Zeit mit der Umsetzung und Fertigstellung der Maßnahmen lassen“ dürften. Grund: „Die Fördergelder sollen bis spätestens Ende 2022 abgerufen werden.“

Andere Mitgliedsgemeinden warten ab

Andere Mitgliedsgemeinden, wie zum Beispiel Bilshausen und der Flecken Gieboldehausen, würden zurzeit abwarten, bis über die Programmanmeldung 2019 entschieden werde. Dann würden gegebenenfalls weitere Fördergelder bewilligt, „die dann in den Mehrgenerationenplatz oder das Schloss fließen können“, so Ahrenhold weiter.

Das Förderprogramm

Das gemeinsam von Bund und Land im Jahr 2010 gestartete Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ soll kleine und mittlere Kommunen dabei unterstützen, ihre städtebauliche Infrastruktur der Daseinsvorsorge gemeinsam zu verbessern, zu modernisieren und bedarfsgerecht anzupassen. Denn insbesondere wenn sich die Kommunen mit ihren Umlandgemeinden zusammentun, in Netzwerken miteinander arbeiten und beim Infrastrukturangebot kooperieren, könnten tragfähige Angebote geschaffen und die Lebensqualität in der Region wirksam gestärkt werden, erläutert die Samtgemeindeverwaltung. Durch aktive Zusammenarbeit der Kommunen solle „die Daseinsvorsorge dauerhaft und bedarfsgerecht für die Zukunft gesichert werden - dies ist der Leitgedanke der Programmstrategie.“

Im Rahmen dieser Förderung sei von der Samtgemeinde Gieboldehausen als Netzwerkkommune „unter breitgefächerter Beteiligung von politischen Vertretern“ für ihren Bereich ein interkommunal abgestimmtes integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept entwickelt und 2016 vom Samtgemeinderat beschlossen. Dies enthalte diverse Handlungsfelder, in denen wiederum einzelne Maßnahmen entwickelt worden seien.

Von Britta Eichner-Ramm

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