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Gieboldehausen Gemeinde unterstützt Erwerb leerstehender Häuser
Die Region Gieboldehausen Gemeinde unterstützt Erwerb leerstehender Häuser
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00:18 26.08.2017
Auch in der Renshäuser Schäfergasse gibt es Leerstand. Quelle: Niklas Richter
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Renshausen

Die Gemeinde Krebeck kämpft wie auch andere Kommunen in Südniedersachsen mit den Folgen des demografischen Wandels. Mit einem Förderprogramm will sie junge Familien unterstützen, die ein leerstehendes altes Gebäude übernehmen möchten, erklärt Bürgermeister Frank Dittrich (CDU).

Vorbild sei die Gemeinde Wulften, die bereits vor zwei Jahren ein vergleichbares Programm unter dem Motto „Jung kauft Alt“ aufgelegt habe. „Wir wollen es über finanzielle Anreize für möglichst junge Familien interessant machen, dass sie ein solches Grundstück mit Haus nehmen und daraus ein neues machen“, erläutert Dittrich.

Ein Arbeitskreis, der aus vier Mitgliedern des Gemeinderates bestehe, wolle während der kommenden Sitzung am Mittwoch, 30. August, ab 19.45 Uhr im Bürgerhaus Krebeck die Richtlinien für ein vergleichbares Programm in Krebeck und Renshausen vorstellen.

Angedacht sei, mit einem einmaligen Betrag von maximal 1000 Euro das Erstellen eines Gutachtens zu fördern, in dem die Umbau- und Sanierungskosten von Gebrauchtimmobilien fachkundig abgeschätzt würden. In einem zweiten Schritt sei dann die Unterstützung von entsprechenden Maßnahmen über einen Zeitraum von voraussichtlich fünf Jahren bis zu einer Höhe von 5000 bis 10 000 Euro geplant, abhängig von der Größe der Familie und der Zahl der Kinder.

„Die Leerstandsproblematik ist in Renshausen erheblich krasser als in Krebeck“, berichtet stellvertretender Bürgermeister Manfred Bleckert (CDU). Es gebe mindestens fünf Häuser, die bereits leer stehen würden. In weiteren zwölf bis 15 Häusern lebe nur eine Person, die älter als 70 Jahre sei. Es gebe junge Leute, die in Renshausen eine eigene Immobilie beziehen wollen und denen durch ein solches Programm eine Alternative geboten werden könnte.

Was finanziell letztendlich von der Gemeinde leistbar sei, müsse abhängig gemacht werden von der Haushaltssituation. „Wir hoffen, dass wir es stemmen können“, betont Dittrich und verweist auf steuerliche Vorteile durch die Stabilisierung oder Steigerung der Bevölkerungszahlen. Außerdem werde die Infrastruktur gesichert.

Fördergelder auch für Abriss alter Gebäude

„Wir sind schon sehr lange an dem Thema dran“, erläutert Ingrid Rinkleff (Grüne). Noch vor dem Start des Wulftener Programm habe es Überlegungen für ein vergleichbares Angebot in der Gemeinde Krebeck gegeben. Die Pläne seien dann aber auf Eis gelegt worden, weil man sich Unterstützung durch das „Interkommunale Entwicklungskonzept (IEK)“ erhofft habe. Dies habe sich im Nachhinein als „nicht glücklich“ herausgestellt, weil das IEK nur kommunale Projekte unterstütze. Das nun von der Gemeinde geplante Förderprogramm, das der aus Rinkleff, Bleckert sowie den für die CDU im Rat sitzenden Mitgliedern Ansgar Vollmer und Thomas Knäpper bestehende Arbeitskreis vorstellen wolle, umfasse auch Fördergelder für den Abriss alter Gebäude. „Ziel ist es, die alten Dorfkerne wieder mit Leben zu erfüllen und dafür Anreize zu geben“, fasst Rinkleff zusammen.

Von Axel Artmann

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