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Gieboldehausen Gemeinde übernimmt Wege und Gräben
Die Region Gieboldehausen Gemeinde übernimmt Wege und Gräben
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19:49 25.01.2019
Unter dem Sportplatz von Renshausen – hier ein Archivbild – verlaufen nicht nur Maulwurfsgänge sondern auch ein verrohrter Graben. Quelle: Oliver Thiele
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Krebeck

Bereits 1986 war vom damaligen Gemeinderat der Beschluss gefasst worden, einige Straßen und Gräben, die von der Gemeinde ausgebaut wurden, unentgeltlich von der Verkoppelungsinteressentenschaft (Feldmark) Renshausen zu übernehmen. Vollzogen worden sei der damalige Beschluss indes nicht, wie Krebecks Bürgermeister Frank Dittrich (CDU) während der Ratssitzung am Mittwochabend erklärte.

Aufgefallen sei dies aber erst, als die Feldmark eine Rechnung für die Niederschlagsentwässerung von der Samtgemeinde Gieboldehausen erhielt. Diese Gebühr wurde in der Samtgemeinde eingeführt. Die Feldmark habe daher an die beschlossene Eigentumsübertragung erinnert. Da die meisten Gräben und Wege durch die Gemeinde überbaut oder befestigt wurden, sei die auch zuständig.

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Zwischenzeitlich wurde der Sachverhalt von der Gemeinde überprüft und die Liste der genannten Weg- und Grabenflächen aufgearbeitet. Zugestimmt hat der Gemeinderat jetzt der Eigentumsübertragung für befestigte Wege und verrohrte Gräben. Einzelne Flurstücke mit offenen Gräben sollen indes nicht übernommen werden. „Alles was die Gemeinde übernimmt, hat Folgekosten“, begründete Dittrich.

Offene Fragen im Bereich Sportplatz

Überbaut worden ist in der Vergangenheit auch ein Teil des Grabens entlang des Sportplatzes in Renshausen. Unklar blieb aber, von wem. Das müsse geklärt werden, bevor das Flurstück von der Gemeinde übernommen wird. Während der Beratung stellte sich auch heraus, dass außerdem ein Kanal den Sportplatz quert, der das Niederschlagswasser aus dem Bereich Neue Gärten ableite. Mit der Eigentumsübertragung gehen auch die Zuständigkeiten auf die Gemeinde über. Dadurch, so Dittrich, dürfte der eine oder andere Anlieger von der Samtgemeinde einen Gebührenbescheid für das Niederschlagswasser erhalten, der bisher nicht veranschlagt wurde.

Von Britta Eichner-Ramm

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