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Gieboldehausen Grundschüler bekommen Tablets
Die Region Gieboldehausen Grundschüler bekommen Tablets
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19:18 30.09.2016
Von Kuno Mahnkopf
Kinder der 3. der Grundschulklasse - Klassenlehrerin Stephanie Trabelsi - haben sich in einem Projekt vier Wochen lang fächerübergreifend mit dem Thema Indianer beschäftigt.
Kinder der 3. der Grundschulklasse - Klassenlehrerin Stephanie Trabelsi - haben sich in einem Projekt vier Wochen lang fächerübergreifend mit dem Thema Indianer beschäftigt. Quelle: Niklas Richter
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Bilshausen

Für Tablets an der Bilshäuser Schule hat die Samtgemeinde im laufenden Haushaltsjahr 2000 Euro eingeplant. Statt einer sukzessiven Aufstockung der Tablet-Anzahl wollte der Förderverein aber gleich einen „Klassensatz“ und hat deshalb mit der Schulleitung auch einen Sponsorenlauf organisiert. Rund 8000 Euro will der Verein jetzt in den Kauf von Apple-Tablets (ipad Air 2) investieren, zudem die Softwareaktualisierung, Aufladen und Synchronisierung mittels einer Kofferlösung für 16 Geräte übernehmen. Einstimmig hat der Schulausschuss beschlossen, ergänzend die im Etat eingeplanten 2000 Euro für Tablets zur Verfügung zu stellen.

So umgeht die Samtgemeinde auch eine eigene produktneutrale Ausschreibung. Bilshausens Schulleiter Peter Moneke nennt Stichworte, warum man sich für das Apple-Produkt entschieden habe: ein gut ausgebauter Lernsoftwarebereich, Nachhaltigkkeit, Datenschutz, Virenresistenz, Konstraste, Einschränkungs- und zentrale Steuerungsmöglichkeiten. Die Arbeit am PC oder Laptop im Computerraum bleibe parallel bestehen, Tablets seien aber für einen niedrigschwelligen Einstieg besser geeignet.

„Nicht jedes Kind braucht ein iPad, der Klassensatz kann aber punktuell engesetzt werden“, sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU). Der unterschiedliche Standard in den EDV-Räumen sei unbefriedigend. Vor weiteren Anschaffungen solle deshalb ein Konzept erarbeitet werden, damit die anderen Grundschulen mit einheitlichem Standard nachziehen können. Die Samtgemeinde wolle auch die EDV-Pflege übernehmen. „Die pauschalen Verfügungsmittel des Landes für die Systembetreuung sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, meint Dornieden. Die Bürgermeisterin ist überzeugt, dass „neue Medien zu einer kompakten Ausbildung beitragen“.