Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Gieboldehausen Außergewöhnliches Engagement
Die Region Gieboldehausen Außergewöhnliches Engagement
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:55 25.01.2018
Gieboldehausens Bürgermeisterin Maria Bock und die derzeit aktiven Teammitglieder Aloys Kühne, Sabine Wehking, Wilfried Bertram, Hans-Jürgen Thiemann, Gerhard Bode, Alois Grobecker und Kommunalmanager Frank Uhlenhaut von der Harz Energie. Quelle: r
Gieboldehausen

Der Fleckenrat Gieboldehausen hatte einstimmig entschieden, dass die Geschichtswerkstatt die finanzielle Förderung für den Erwerb von technischen Geräten erhält. Harz Energie habe seit vergangenem Jahr für vorerst drei Jahre einen Ehrenamtsfonds von jährlich 135000 Euro speziell für die vielen Aktiven in den Kommunen eingerichtet, berichtete Grobecker unter Verweis auf die Angaben Uhlenhauts. Die Fördersummen lägen zwischen 250 und 3000 Euro und seien abhängig von der Größe der Kommunen.

Fördersummen sollen Bedeutung des Ehrenamtes würdigen

Mit den Fördersummen sollen außergewöhnliches Engagement und die große Bedeutung des Ehrenamtes gewürdigt und unterstützt werden. „Das zeige die hohe Wertschätzung, die wir den ehrenamtlich Tätigen in der Vereinstätigkeit in der Region beimessen“, sagte Uhlenhaut. Grobecker dankte für die Unterstützung und teilte mit, „dass nunmehr zukunftsweisende Investitionen für die Archivarbeit in der Geschichtswerkstatt getätigt werden können“. Außer einem Multifunktionsgerät, das sowohl scannen, beidseitig drucken, heften, sortieren, vergrößern und verkleinern könne, solle ein leistungsstarker Netzwerkspeicher mit automatischer Datensicherung auf Spiegel-Festplatten erworben werden. Ferner stünden ein Buchscanner und ein PC auf der Wunschliste.

Mit der Einrichtung einer „Geschichtswerkstatt“ habe der Heimat- und Verkehrsverein Gieboldehausen im Jahre 1998 eine Plattform geschaffen, auf der sich seit zwei Jahrzehnten Heimatinteressierte in wöchentlichen Treffs der Dorfgeschichte widmen und sich austauschen können. Wesentliche Aufgaben bestünden darin, die Ortsgeschichte aufzuarbeiten sowie möglichst viel über Gegebenheiten, aber auch über Anekdoten und Geschichten, aus vergangenen Jahrzehnten in Erfahrung zu bringen und zu sammeln. Ohne den Einsatz des gesamten Teams würde das Gemeindearchiv noch heute „weitgehend ungeordnet und unbenutzbar in Kartons und Schränken schlummern und die Gieboldehäuser Kirchenbücher wären nicht digital erfasst worden“, betonte Grobecker.

Digitalisierung ist ein künftiger Arbeitsschwerpunkt

Der zukünftige Arbeitsschwerpunkt werde auf die Fortsetzung der Digitalisierung von Dias, Fotos und Negativen sowie die Aufarbeitung des historischen Kartenarchivs mit der Erschließung, Digitalisierung und Veröffentlichung ausgerichtet. Durch die ehrenamtliche Arbeit der Geschichtswerkstatt, „die weit über das übliche Maß hinausgeht“, sei bei den Bürgern des Fleckens Gieboldehausen ein „ganz neues Geschichtsbewusstsein entstanden, das erfreulicherweise auch bei der jüngeren Generation geweckt werden konnte“, erklärte der Ortsheimatpfleger.

In der heutigen Zeit erweise es sich mehr als notwendig, die Erinnerung an die Vergangenheit wach zu halten und Kindern und Enkeln weiterzugeben. Die Erinnerungen und das Wissen - insbesondere der älteren Gieboldehäuser - sei hierbei von großem Wert.

Von Axel Artmann

Gieboldehausen Kommers beim Männergesangverein - Mit dem Festumzug zum neuen Fähnrich

Mit einem Festumzug haben die Mitglieder des Männergesangvereins Bodensee die Übergabe ihrer Fahne an einen neuen Fähnrich gefeiert. Anschließend trafen sich die Sänger im Dorfgemeinschaftshaus zum Kommers.

20.01.2018
Gieboldehausen Landfrauen Rhumetal über Altersarmut und Niedriglöhne - Unschöne Frauensachen

Über die Geschichte der Emanzipation haben sich die Mitglieder des Landfrauenvereins Rhumetal informiert. Im Schießstand Rüdershausen referierte Ortsbürgermeisterin Annegret Lange (CDU) über das Thema und präsentierte Beispiele emanzipierter Frauen in der Region.

18.01.2018

Einem ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2018 haben die Mitglieder des Finanz- und Sozialausschusses im Rat der Gemeinde Obernfeld zugestimmt. Wie Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) mitteilte, sei auch die finanzielle Situation der Gemeinde ausgeglichen.

17.01.2018