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Gieboldehausen „Gewerbegebiet Stockenbreite“ soll weiter erschlossen werden
Die Region Gieboldehausen „Gewerbegebiet Stockenbreite“ soll weiter erschlossen werden
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19:00 15.05.2019
Bisher wurden im "Gewerbegebiet Stockenbreite" nur die Flächen für den Edeka-Markt und das Eichsfelder Möbelcenter entwickelt. Quelle: Garben
Gieboldehausen

Klaus Rheinländer, Inhaber des Eichsfelder Möbelcenters, möchte die unbebauten Flächen oberhalb seines Möbelmarktes und des Edeka-Supermarkts in Gieboldehausen erschließen und anschließend verkaufen. Ziel ist es, dass sich dort weitere Geschäfte und Unternehmen ansiedeln. Dafür muss der bestehende Bebauungsplan geändert werden. Diese, mittlerweile siebte Änderung am BebauungsplanGewerbegebiet Stockenbreite“ empfahlen die Mitglieder des Bauausschusses des Fleckens Gieboldehausen dem Gemeinderat in ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig.

Der bestehende Parkplatz vor dem Edeka-Markt soll verlängert werden und in eine neu zu bauende Straße übergehen, die ihrerseits in die Totengräber Straße mündet. Oberhalb und unterhalb von Parkfläche und neuer Straße sollen die neuen Grundstücke erschlossen werden. Quelle: Garben

Bisher sieht der 1993 aufgestellte Bebauungsplan für den Bereich nördlich des Totenhäuser Grabens ein sonstiges Sondergebiet und im Norden ein Gewerbegebiet vor. Entwickelt wurden in diesem Teilbereich bisher lediglich die Flächen für den Lebensmittelmarkt Edeka und Teilflächen für den Möbelmarkt Eichsfelder Möbelcenter (EMC). Mit der aktuellen Änderung wäre es möglich „kleinteiliger zu werden“ und „eine andere Mischung zu erreichen“, sagte Karin Wilde von der Verwaltung. „Es ist dringend notwendig, dass wir weitere Flächen entwickeln. Der Bedarf, die Nachfrage ist da.“

Etwa 20 Grundstücke sollen entstehen

Das bestätigt Rheinländer auf Nachfrage. Seit er im vergangenen Sommer mit einer großflächigen Anzeige in der Zeitung für sein Vorhaben geworben hat, hätten sich bereits elf bis zwölf Interessenten gemeldet. Rund 70 000 Quadratmeter umfasst das Areal, in das er investieren will. Etwa 20 Grundstücke sollen bei der Umstrukturierung entstehen. Das sei nur aber möglich, wenn die Flächen in kleinere Teilgrundstücke aufgeteilt werden, sagt Rheinländer. Dafür wiederum muss der Bebauungsplan geändert und das Sondergebiet zugunsten von weiteren Gewerbeflächen reduziert werden.

Vergrößerung des EMC war geplant

Ursprünglich, nach der Wende, sei angedacht gewesen, das EMC zu vergrößern, berichtet Rheinländer. Mittlerweile habe er davon Abstand genommen, weil „wir wirtschaftlich die richtige Größe haben“. Auch ein Bau- und Hobbymarkt war einst vorgesehen, wie sich aus der Beschlussvorlage entnehmen lässt.

Erschlossen werden sollte das Gebiet bisher über die vorhandene Parkfläche des Edeka-Marktes und im nördlichen Bereich über eine westlich auf einer vorhandenen Wegeparzelle verlaufende Straße sowie eine Verlängerung der Totenhäuser Straße. Die aktuelle Planung sieht nunmehr vor, den Parkplatz des Edeka-Marktes nach Norden mit einer mindestens genauso großen Parkfläche zu verlängern und an dessen Ende eine Straße zu bauen, die in die Totenhäuser Straße mündet.

Gespräche mit dem Landkreis Göttingen

Als Kommune sei es wichtig, die Infrastruktur zu halten beziehungsweise weiterzuentwickeln, sagte Maria Bock (CDU), Ortsbürgermeisterin von Gieboldehausen, in der Sitzung. Und auch Markus Gerhardy (CDU) betonte, dass es sich um einen Zeitraum von 26 Jahren handele, in dem es immer Entwicklungen und Veränderungen im Hinblick darauf gebe, was gewerblich gewünscht werde. Auch die anderen Ausschussmitglieder folgten fraktionsübergreifend der Argumentation der Beschlussvorlage und sprachen sich für eine Änderung des Bebauungsplanes aus.

Vorgespräche mit dem Landkreis habe er bereits geführt, berichtet Rheinländer. „Seitdem sind wir auf einem guten Weg.“ Bis allerdings die ersten Schritte umgesetzt werden können, werde es mindestens bis Anfang nächsten Jahres dauern, schätzt er. Auch Kaufverträge abzuschließen, mache derzeit noch keinen Sinn. Welche Geschäfte oder Unternehmen seiner Meinung nach im „Gewerbegebiet Stockenbreite“ Platz finden sollten, möchte Rheinländer vorerst nicht sagen. Grundsätzlich aber: „Alles, was es im Ort nicht mehr gibt.“

Von Nora Garben

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