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Gieboldehausen Größere Rotordurchmesser am Pinnekenberg geplant
Die Region Gieboldehausen Größere Rotordurchmesser am Pinnekenberg geplant
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18:34 24.08.2018
Wie am Höherberg soll auch auf dem Pinnekenberg ein Windpark entstehen. Quelle: Hinzmann
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Rollshausen

Im Gebiet zwischen Rollshausen und Gieboldehausen sollen sechs Windenergieanlagen entstehen, wie Gemeindebürgermeister Claus Bode (CDU) mitteilte. Um die Anlagen bauen zu können, werde das Betreiberunternehmen, die UKA Nord Projektentwicklungsgesellschaft, Baustraßen anlegen. „Dafür werden die vorhandenen Zuwegungen genutzt“, erläuterte Bode. Diese sollen für die Nutzung durch die Baufahrzeuge entsprechend ausgebaut werden. Zum Teil werden die Baustraßen auch zur Windenergieanlage verlängert.

„Wir haben eine Vereinbarung mit dem Unternehmen getroffen, dass unsere Wege genutzt werden dürfen“, sagt Bode. Insgesamt sei während der Bauarbeiten mit einem hohen Aufkommen von Bauverkehr zu rechnen. „Dabei werden auch die schweren Anlagen transportiert“, erläuterte der Gemeindebürgermeister. Dabei seien sehr große Fahrzeuge unterwegs, die in Kurven große Radien benötigen. Deshalb werde vermutlich wie beim Windpark bei Gieboldehausen die Baustraße mit Stahlplatten ergänzt.

Umgeplantes Genehmigungsverfahren

Der Landkreis Göttingen habe die Gemeinde Rollshausen am 8. August schriftlich von dem umgeplanten Genehmigungsverfahren zur Errichtung und dem Betreiben von sechs Windenergieanlagen durch die UKA Nord in Kenntnis gesetzt und um eine Stellungnahme bis spätestens 14. September gebeten, berichtete Bode.

Die UKA plane, wie im Schreiben des Landkreises zu lesen war, den Anlagentyp für die sechs Windenergieanlagen im Windpark „Pinnekenberg“ wegen des technologischen Fortschritts anzupassen. Anstelle des Anlagentyp Vestas V136-3.45 MW soll nun sechsmal der Typ Nordex N149-4.5 MW aufgebaut werden. Der auffälligste Unterschied zwischen den beiden Anlagentypen sei der Durchmesser des Rotors. Während die Anlage Vestas einen Rotordurchmesser von 136 Metern aufweise, sei der Durchmesser bei der Nordex-Anlage 13 Meter größer. Auch die Nennleistung sei bei der neuen Typvariante größer. Sie wachse von 3,45 Megawatt auf 4,5 Megawatt. Die Nabenhöhe sinke um zwei Meter auf 164 Meter zuzüglich von 1,2 Metern Fundamenterhöhung beziehungsweise 2,2 Metern bei der Windenergieanlage zwei.

„Werden das Gespräch suchen“

Die Gemeinde hat mit dem Ratsbeschluss einstimmig ihr Einvernehmen erteilt, gleichzeitig aber noch einmal darauf hingewiesen, dass sicherzustellen sei, dass Schäden am Gemeindeeigentum wie den benutzten Straßen und Wegen zu vermeiden beziehungsweise zu ersetzen seien. Gleiches gelte für die Trassenführung der Stromleitungen.

„Wir werden noch einmal das Gespräch suchen“, sagte Bode, „um zu erfahren, wo die Straßen langführen und welche Wege genutzt werden sollen.“ Ein Termin für den Baubeginn sei ihm derzeit noch nicht bekannt.

Bode erklärte, dass sich die betroffenen Gemeinden untereinander abgestimmt haben. Man habe gemeinsam für beide Windparks eine bedarfsgerechte Befeuerung erstritten. Dabei prüfe ein Sensor den Luftraum und schalte die blinkenden Lichter nur an, wenn die Licht- und Sichtverhältnisse es erfordern und sich ein entsprechendes Fluggerät in der Nähe befinde. Das sei ein kleiner Schritt zur Verringerung der Lichtimmission. Derzeit laufe noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung über den Landkreis Göttingen, informierte Bode die Gemeinderatsmitglieder.

Von Rüdiger Franke

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