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Gieboldehausen Hopfenberg und Hahlebrücke in Gieboldehausen
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18:15 30.01.2019
Das Fällen der Bäume für den Ausbau eines Geh-/Radweges vor dem Niedersachsenhof lehnen die Mitglieder des Bauausschusses ab. Quelle: Foto: Böger
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Gieboldehausen

 Den Ausbau des Wirtschaftsweges Hopfenberg hat der Bauausschuss des Rates im Flecken Gieboldehausen thematisch wieder aufgegriffen. Ein Planungsbüro soll für eine Kostenschätzung beauftragt werden, so die einstimmige Empfehlung der Ausschussmitglieder. Dabei wird eine deutlich höhere Summe erwartet als vor sieben Jahren geschätzt wurde.

Zwischen B27 und Hühnerbreite

„Wir hatten das Thema schon einmal behandelt“, erklärte der Ausschussvorsitzende Markus ­Gerhardy (CDU). Seit 2010 gebe es Verhandlungen mit der Spedition Sommer zum Ausbau des Wirtschaftsweges im Bereich zwischen der Bundesstraße 27 und der Einmündung Hühnerbreite, wo der Ausbau durch die Flurbereinigung endete.

Der Ausbau des Wirtschaftsweges Hopfenberg ist im Bauausschuss diskutiert worden. Quelle: Böger

Keine Förderung möglich

„Wir wurden von der Spedition Sommer kontaktiert“, sagte die Verwaltungsvertreterin Karin Wilde. Es sei zwar schon eine Verrohrung des Grabens vorgenommen worden, dann aber kein weiterer Ausbau des Weges erfolgt. Ein früherer Ausbau im Rahmen der Flurbereinigung sei daran gescheitert, weil der Teil des Weges zum Innenbereich zähle. Deshalb sei auch keine Förderung möglich.

„Never ending story“

Hans-Georg Laake (CDU), der als Vertretung an der Sitzung teilnahm, nannte es eine „never ending story“, das beratende Mitglied Reiner Deeg (Grüne) sprach von einer „Altlast, die wir erben“. Die Beratungen zu dem Thema seien schon in der vorletzten Ratsperiode begonnen worden, letztmalig behandelt in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 9. September 2014. Jetzt werde das Vorhaben teuer werden, da die dafür mal angesetzten rund 42 000 Euro nicht reichen würden.

Planungskosten

Die Ausschussmitglieder folgten einstimmig dem Beschlussvorschlag, ein Planungsbüro zu beauftragen. Dieses solle zunächst die Altunterlagen anschauen, wie Wilde sagte, „und dann festlegen, was wir brauchen und welche Kosten entstehen“. Die Planung solle dann als Verhandlungsbasis mit der Firma Sommer dienen. Daraufhin könne geklärt werden, wer welche Kosten übernehme und die Nutzung festgelegt werden. „Mit den Planungskosten gehen wir in Vorlauf“, antwortete Wilde auf die Frage von Angelika Rohland (FW GfG) nach dem Auftraggeber für den Ausbau. Danach könne erst der Vertrag gemacht werden, denn der habe damals gefehlt. „Ich finde wichtig, dass wir neutral sagen können: Das ist jetzt Standard.“

Gegen das Fällen der Bäume am Niedersachsenhof

Einstimmigkeit herrschte auch in Hinblick auf den Vorentwurf der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zur Verlängerung eines Geh-/ Radweges an der B 27 im Zusammenhang mit dem Neubau der Brücke über die Hahle. Dafür sollen auch Bäume entfernt werden. „Wir werden uns dagegen positionieren“, erklärte Wilde. Aus Sicht der Verwaltung sei der Eingriff nicht notwendig. Der geplante Weg direkt an der Bundesstraße sei für die Nutzung sehr gefährlich, waren sich die Fraktionen einig. Alle positionierten sich gegen das Fällen der Bäume, unter anderem weil dann der Alleecharakter fehle. „Wir sind allerdings nicht in der Position, dass der Flecken rechtswirksame Einwendungen machen kann“, betonte Gerhardy. Es gehe nur um eine Einschätzung. „Wir können nur hoffen, dass unsere Einschätzung auch Berücksichtigung findet.“

Von Rüdiger Franke

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