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Gieboldehausen Diamantene Hochzeit in Krebeck
Die Region Gieboldehausen Diamantene Hochzeit in Krebeck
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05:00 22.10.2018
Irene und Reimund Röring feiern Diamantene Hochzeit. Quelle: r
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Krebeck

Das Paar kennt sich seit frühester Kindheit. Beide wohnten in der Osteroder Straße. „Wir haben zusammen gespielt, geschaukelt und Kühe gehütet“, erzählt der Ehemann. Aus Freundschaft sei im Laufe der Jahre eine „Liebelei“ geworden, berichtet Röring, der wie seine Frau im Jahr 1934 geboren wurde. Anfangs hätten ihm die schwarzen Haare seiner späteren Gattin nicht gefallen, erzählt er und schmunzelt dabei.

Paar zieht in Elternhaus der Ehefrau

Nach Volksschule und Ausbildung zum Mechaniker arbeitete er in einem Betrieb in Göttingen. Seine Frau habe keine Ausbildung zur Schneiderin absolvieren können, weil der letzte Bus von Göttingen nach Krebeck in der damaligen Zeit zu früh in der Universitätsstadt abgefahren sei.

Nach der Hochzeit zogen beide in das Haus ihrer Eltern in der Roten Straße, vier Jahre später bauten sie im Birkenweg, 1964 bezogen sie ihr neues Domizil. 1960 kam Sohn Thomas und sechs Jahre später Tochter Alexandra zur Welt.

„Wir waren häufig bei Familienfeiern im Ort und haben gerne und viel in unserem Leben getanzt. Jedes Tanzvergnügen haben wir mitgemacht“, erzählt Röring, der sich in Krebeck unter anderem in der Kolpingsfamilie, der Freiwilligen Feuerwehr beim Verein DJK und im Karnevalsverein engagierte. Nachdem er zum DJK-Vorsitzenden gewählt worden war, sei auch seine Ehefrau in den Verein eingetreten, außerdem war sie Mitglied im Frauen- und Mütterverein, wo sie sich als Kassenwartin engagierte.

Urlaub am Rhein und im Allgäu

Urlaub verbrachte das Paar gerne am Rhein und noch lieber im Allgäu. „Dort gibt es viel Grün und nicht so hohe Berge“, begründet der Ehemann die Wahl des Ziels. Die hügelige Landschaft gefällt den Rörings, die beide drei Geschwister hatten und sich im Eichsfeld wohl fühlen. „Wir möchten nirgendwo anders wohnen“, erklärt Irene Röring. In Krebeck gefällt den Eheleuten das Gemeinschaftsgefühl.

Das Geheimrezept für ihre lange Ehe seien die unterschiedlichen Charaktere. „Ich gucke immer nach vorne und sage es geht, während meine Frau eher immer Bedenken hat“, sagt ihr Gatte.

Gegensätze ziehen sich an

Unterschiedlich seien die Geschmäcker auch bei den Mahlzeiten. Während seine Frau gerne Kartoffeln esse, bevorzuge er Nudeln. Langeweile sei stets ein Fremdwort für beide gewesen, da sie ihre Eltern im Garten und bei der Landwirtschaft unterstützt hätten. „Ich mache außerdem gerne Handarbeit, stopfe und nähe und backe gerne“, erzählt die Ehefrau. Langeweile ist auch nach Antritt des Ruhestands für ihren Mann im Jahre 1997 ein Fremdwort. „Mein Vater war Elektriker, ich habe ein bisschen was mit Elektrik mitgekriegt, außerdem arbeite ich gerne mit Holz.“ Es sei „immer was zu tun.“ Auf die Feier freuen sich auch sechs Enkel und drei Urenkel.

Von Axel Artmann

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