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Gieboldehausen Kita St. Margareta ist „gut ausgelastet“
Die Region Gieboldehausen Kita St. Margareta ist „gut ausgelastet“
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18:11 21.06.2019
Der Kindergarten in Rollshausen ist gut ausgelastet und hat kaum mehr Betreuungsplätze anzubieten. Quelle: Eichner-Ramm
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Rollshausen

Die katholische Kindertagesstätte St. Margareta sei „gut ausgelastet“, sagte Bürgermeister Claus Bode (CDU) während der Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend. Dort stand der Kindergartenbedarfsplan auf der Tagesordnung. Dabei lag den Gremiumsmitgliedern ein umfassendes Tabellenmaterial zur Verfügung.

Der Landkreis Göttingen als zuständiger Träger der Jugendhilfe hat ein einheitliches Verfahren der Kita-Bedarfsplanung, erstmals beginnend mit dem 1 August 2018 eingeführt, das jährlich fortgeschrieben wird. Die Datengrundlage des Kindergartenbedarfsplanes 2019 für die Kita Rollshausen basiert auf den Angaben des Einwohnermeldeamtes der Samtgemeinde Gieboldehausen sowie der Kita-Leitung in Rollshausen.

Ab den Ferien belegt

Gerade einmal zwei Betreuungsplätze im Kindergarten sowie einer in der Kita waren in der katholischen Kindertagesstätte St. Margareta Rollshausen verfügbar. Diese seien ab den Ferien belegt, sagte Bode.

Bezogen auf die relevanten Geburtenzahlen und des ermittelten Bedarfs nach Angaben der Leiterin der Einrichtung benötigen zurzeit etwa 82 Prozent einen Kindergartenplatz (drei bis sechs Jahre) sowie 42 Prozent einen Betreuungsplatz für Ein- bis Dreijährige. Dem kann die katholische Einrichtung noch nachkommen, viel Spielraum gibt es aber nicht mehr. Insgesamt besuchen derzeit 14 von 15 möglichen Kindern unter drei Jahre die Kita. Der Kindergarten hat aktuell eine Genehmigung für drei Gruppen in der Altersgruppe über drei Jahre. Die Bärengruppe ist ausgelegt auf 25 Kinder – acht Kinder besuchen die Gruppe lediglich vier bis sechs Stunden vormittags 15 Mädchen und Jungen werden ganztags betreut. In der Zwergengruppe sind 19 von 20 Betreuungsplätzen belegt, fünf davon ganztags. Schließlich gibt es noch die Drachengruppe mit zehn genehmigten Plätzen. Acht der Kinder besuchen die Einrichtung aber nur am Vormittag zwischen vier und sechs Stunden.

Betreuungsquote zwischen 32,7 und 87,3 Prozent

Im Garten des Kindergartens in Rollshausen. Quelle: Eichner-Ramm

In den umfangreichen Materialien zum Kindergartenbedarfsplan zählte außerdem eine Aufschlüsselung nach Altersgruppen beziehungsweise der Jahregänge. Dabei berechnet wurde die Betreuungsquote am Stichtag 1. März. In der Altersgruppe bis unter drei Jahre liegt die Quote bei 32,7 Prozent (für 18 von 55 altersgleichen Kindern nehmen deren Eltern den Rechtsanspruch wahr). Bei 51,4 Prozent liegt die Betreuungsquote ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (17 altersgleiche Kinder werden nicht in der Einrichtung betreut). Die höchste Betreuungsquote mit 87,3 Prozent erreichen die Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr. Von 55 Kindern des gleichen Alters werden 48 betreut.

Bei einer 100prozentigen Inanspruchnahme des Rechtsanspruchs müssten im Krippenbereich 33 Plätze und im Kita-Bereich 65 Plätze zum Stichtag 1. August 2019 vorgehalten werden. Mit dem geplanten Neubau einer neuen Kindertagesstätte für das Einzugsgebiet der Gemeinden Rollshausen, Obernfeld und Germershausen in Obernfeld soll dem heutigen Bedarf nachgekommen werden. Damit würden dann „ausreichend Ressourcen“ zur Verfügung stehen, betonte Bode.

Neubau in Obernfeld geplant

Gemeinsames Projekt von Rollshausen und Obernfeld

Der Neubau einer neuen Kindertagesstätte in der Gemeinde Obernfeld für das Einzugsgebiet der Gemeinden Rollshausen, Obernfeld und Germershausen ist als Maßnahme im Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ für das Programmjahr 2018 aufgenommen worden.

Eine Grobplanung für das Neubauprojekt war als Bestandteil des Förderantrags eingereicht worden. Ebenso eine erste Kostenschätzung der Gemeinde Obernfeld in Höhe von 1,551 Millionen Euro. Aufgrund der Entwicklung der Baupreise sollte eine neue Kostenschätzung auf den Weg gebracht werden. Erhofft hatten sich die beiden Gemeinden einen Zuschuss in Höhe von 66 Prozent für ihr gemeinsames Projekt – also etwas über eine Million Euro.

Die geplante neue Kindertagesstätte in Obernfeld soll zwei Kindergarten-Gruppenräume für jeweils 25 Kinder, einen Raum für Krippenkinder, einen Ruheraum und einen Mehrzweckraum bieten. Die Gemeinde Obernfeld wäre Bauherr. Derzeit liefen Grundstücksverhandlungen, berichtete Rollshausens Bürgermeister Claus Bode während der Gemeinderatssitzung in Rollshausen.

Kindertagesstätte St. Margaretha

Die Kath. Kindertagesstätte St. Margareta in Rollshausen versteht sich in der Eigendarstellung als „ein Ort der Gemein­schaft, der Geborgenheit, des Lebens und Lernens“, als ein Haus, in dem sich Kinder wohlfühlen könnten und das „auch ein Haus der Begegnung für alle Familien der Kinder“ sei. 13 pädagogische Fachkräfte arbeiten in der Einrichtung. Geöffnet hat die Kindertagesstätte montags bis freitags von 7.45 Uhr bis 12 Uhr (halbtags) und bis 14.15 beziehungsweise 15 Uhr (dreivierteltags). Außerdem ist ein Frühdienst von 7.30 bis 7.45 Uhr zubuchbar.

Von Britta Eichner-Ramm

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