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Krebeck Dreijähriges Klimaschutzprojekt hat Abschluss gefunden
Die Region Gieboldehausen Krebeck Dreijähriges Klimaschutzprojekt hat Abschluss gefunden
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15:01 12.05.2019
"WirWollenMehr": Das Umweltschutzprojekt hat am Sonnabend in Krebeck seinen Abschluss gefunden. Quelle: Markus Hartwig
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Krebeck

Beim dreijährigen Projekt „WirWollenMehr“ haben sich im Herbst 2015 Jugendliche zusammengefunden und geeignete Klimaschutzmaßnahmen für ihre Heimatorte überlegt. So wurden mehr als zehn Projekte und über 20 Maßnahmen umgesetzt. In Krebeck beispielsweise hatte sich die bestehende Jugendgruppe zur Teilnahme am Projekt entschlossen. Die Maßnahmen wurden mit Hilfe der Gemeinden umgesetzt und durchgeführt. Ziel des Projekts war, Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, selbst zu entscheiden, wie sie Klimaschutz betreiben wollen. Gefördert wurde „WirWollenMehr“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) sowie dem Bundesumweltministerium.

Die Aktion habe ihren Fokus speziell auf die Generation gelegt, die die Folgen des Klimawandels zu tragen haben wird, so Rainer Kuhn, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (Zirius) der Universität Stuttgart, welches die Aktion begleitet hat. Die Abschlussveranstaltung am Wochenende hatten die teilnehmenden Jugendlichen organisiert.

Projekte vorgestellt und sich selbst gefeiert

Auf dem Podium im Krebecker Bürgerhaus berichteten Vertreter der Gruppen über ihre umgesetzten Projekte – und haben sich bei dieser Gelegenheit auch ein bisschen selbst gefeiert. Warum auch nicht. Die Jugendgruppe aus Markt Schierling beispielsweise hat – als Mitmachaktion für den gesamten Ort – 2000 Bäume gepflanzt, um die sie sich in Zukunft auch weiter kümmern werden. Weiter haben die Teilnehmer aus Sprendlingen-Gensingen Stofftüten als Alternative für Plastik in einem Supermarkt des Ortes verteilt, und in Hochspeyer hat eine Gruppe Taschen und Flyer gestaltet, eine Taschentauschaktion durchgeführt und Samentütchen verteilt. Sie waren auf Veranstaltungen im Ort und haben dort auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht.

Und in Loxstedt hieß es „Stopp Mama-Taxi“. Mit Aufklebern und Postern wurden Mütter, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, auf diese „Unsitte“ angesprochen. Den Jugendlichen ging es darum, gefährlichen Situationen vor Schulen vorzubeugen und das Thema Energieverschwendung ins Gespräch zu bringen. Dass sich einige Gruppen nicht nur auf eine Maßnahme beschränkt haben, beweist die Jugendinitiative aus Krebeck. Die 40 Jugendlichen haben mit einer Energieberatung im Ort sowie der energetischen Sanierung ihres Jugendraums und der Sporthalle gleich drei Maßnahmen realisiert.

Zusammenarbeit mit Gemeinden

Die Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit den Gemeinden umgesetzt, die Bürgermeister mussten also mit ins Boot geholt werden. Im Krebecker Bürgerhaus war am Sonnabend Frank Dittrich (CDU) vor Ort. Die Krebecker Jugendgruppen würden schon aus Tradition Projekte umsetzen, so der Bürgermeister, und er sei stolz darüber, dass Jugendliche aus Krebeck am dreijährigen Projekt teilgenommen, sich dem Thema Umwelt zugewandt und „in eine richtige Richtung gelenkt“ hätten. Ferner hob er den impulsgebenden Aspekt hervor: Bewohner seien über „WirWollenMehr“ an das Thema Umwelt herangeführt worden.

Von Markus Hartwig

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