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Gieboldehausen LED-Technik: Ersparnis für Rollshausen und Germershausen
Die Region Gieboldehausen LED-Technik: Ersparnis für Rollshausen und Germershausen
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10:51 24.02.2017
Von Axel Artmann
Quelle: Artmann
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Rollshausen

Stromverbrauch um 60 bis 70 Prozent gesunken  Die LED-Leuchten benötigten rund 60 bis 70 Prozent weniger Strom als die Vorgänger, so Bode. Dies entspreche dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mindestens 13 Familien-Haushalten, eingespart würden 564 Tonnen CO2 pro Jahr.

„Die alten Lampen waren wartungsintensiv, es waren immer wieder Reparaturen notwendig, sie verursachten hohe Stromkosten, außerdem hätten wir keinen Ersatz für die Quecksilberleuchten bekommen“, erläutert Bode, was 2010 zu Überlegungen für eine Umstellung geführt habe.

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Im Lampenpark der Firma Eon in Kassel habe sich eine Delegation der Gemeinde über verschiedene Modelle informiert. Nach einer Förderzusage des Bundes begann 2012 bei allen 143 Peitschenlampen und Pilzköpfen in der Gemeinde, 90 in Rollshausen und 53 in Germershausen, der Austausch der Leuchtenköpfe.

Die Investitionskosten betrugen 80000 Euro. Der Zuschuss des Bundes in Höhe von 27000 Euro sei an die Bedingung geknüpft gewesen, nachts keine Lichtlücken mehr zu lassen, nachdem zuvor jede zweite Lampe in der Gemeinde abgeschaltet wurde. An die veränderte Lichtfarbe, die kälter als bei den Quecksilberleuchten sei, habe sich die Bevölkerung schnell gewöhnt. 

„Wir rechnen damit, dass sich unsere Investition innerhalb von zehn bis zwölf Jahren amortisiert hat“, so der Bürgermeister, nach dessen Worten „eine kleine Gemeinde gezeigt hat, dass sie vorangehen kann“. Es sei eine Entscheidung für den Umweltschutz und das Gemeindebudget gewesen, das bald noch mehr entlastet werden könnte.

„Wir lassen prüfen, ob sich durch das Einziehen eines zusätzlichen Schaltkabels die Zahl der LED-Einheiten von zwei auf eins reduzieren lässt und so weitere Einsparungen möglich sind“, kündigt Bode an.