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Gieboldehausen Nachholbedarf an Grundschulen der Samtgemeinde
Die Region Gieboldehausen Nachholbedarf an Grundschulen der Samtgemeinde
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14:00 22.03.2019
Schulleiter Julian König (Mitte) hat die Mitglieder des Schulausschusses der Samtgemeinde durch die Grundschule Gieboldehausen geführt. Quelle: Eichner-Ramm
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Gieboldehausen

Anfang März hatten sich die Mitglieder des Fachausschusses zusammen mit Vertretern der Verwaltung auf den Weg gemacht, um sich von den Schulleitern der vier Grundschulen in Bilshausen, Obernfeld, Gieboldehausen und Rhumspringe die Schulen zeigen zu lassen. Ziel war es, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen, zu hören, welche Sorgen oder Wünsche die Schulen haben. Am Donnerstagabend stand eine Bilanz und die Diskussion über mögliche weitere Schritte auf der Tagesordnung.

Dabei ging es unter anderem um die Ganztagsbetreuung, aber auch um erforderliche Modernisierungen. Raumnot besteht nur in Obernfeld. Dort ist allerdings eine Lösung in Sicht, indem künftig Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung genutzt werden. In den Sommerferien die Umbauarbeiten beginnen.

„Nicht auf einem Level wie Ebergötzen

Ein Thema, das derzeit sowohl die vier Grundschulen der Samtgemeinde, als auch Schulträger und Politik beschäftigt, ist die Ausstattung mit Medien. Zu einer Situation wie in Ebergätzen, wo die Schule im Lehrerzimmer noch nicht einmal einen Laptop hat, dürfe es nicht kommen, betonte Ausschussmitglied und Bürgermeisterin des Flecken Gieboldehausen, Maria Bock (CDU), mit Bezug auf einen entsprechenden Bericht im Tageblatt. Ausschussvorsitzender Heiko Gerhardy (CDU) sagte dazu: „Wir sind froh, dass wir in der Samtgemeinde nicht auf einem Level wie in Ebergötzen diskutieren. Wir sind zwei Schritte weiter.“

Ratsherr Rainer Lentes (SPD) sagte rückblickend auf die Besichtigung der vier Grundschulen, dass er das mit der Medienausstattung „so schlimm nicht erwartet“ habe. Er nannte als Beispiel, dass noch mit dem Betriebssystem Windwos Vista gearbeitet werde. Investitionen seien daher wohl auch in Software nötig.

Verwaltung will auf zentrale Computerräume verzichten

Den Aussagen von Fachbereichsleiter Martin Jacobi zufolge, befasst sich die Samtgemeinde derzeit mit einer möglichen Struktur, wobei künftig auf zentrale Computerräume verzichtet werden soll. Als Grund nannte Jacobi, dass Wartung und Hosting mit dem jetzigen Personal nicht zu leisten seien. Daher werde seitens des Schulträgers eine mobile Lösung favorisiert. Die Schulleiter hatten sich allerdings für die Beibehaltung eines zentralen PC-Raums mit Laptops und dazu die Ausstattung mit einem Klassensatz Tablets ausgesprochen.

„Wir erwarten seitens des Schulträgers, dass sich die Lehrerkollegien qualifizieren“, sagte Jacobi. Ratsfrau und Rhumspringer Schulleiterin Katharina Woitschewski stimmte dem zu: „Wenn wir Laptops und Tablets haben wollen, müssen wir uns auch selbst weiterbilden.“ Mindestens ein bis zwei Vertreter je Schule sollten sich fortbilden, sagte sie.

WLAN nur eingeschränkt nutzbar

Die Bereisung hat gezeigt, dass derzeit der PC-Raum an der Grundschule Bilshausen stark veraltet ist und die vorhandenen iPads aufgrund des fehlenden WLAN nicht vollumfänglich genutzt werden können. Auch die Grundschule Gieboldehausen wünscht sich, dass überall in der Grundschule WLAN zur Verfügung steht. In Rhumspringe stehen je zwei mobile PC-Arbeitsplätze in den Klassenräumen auf dem Wunschzettel. In Obernfeld hatte Schulleiterin Daniela Murra dem Ausschuss gegenüber bemängelt, dass für die Schule nur ein Telefonanschluss mit einer Rufnummer zur Verfügung stehe.

Das von der Verwaltung geforderte Medienkonzept wollten die Schulleiter erstellen, kündigte Woitschewski an. Der Fachbereichsleiter sagte mit Blick auf den beschlossenen „Digitalpakt Schulen“, dass zunächst die Förderrichtlinien abgewartet werden müssten.

Von Britta Eichner-Ramm

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