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Gieboldehausen Sanierung der Carl-Strüber-Halle geht voran
Die Region Gieboldehausen Sanierung der Carl-Strüber-Halle geht voran
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00:20 04.03.2019
Richard Neumann zeigt den Aufbau des neuen Bodenbelages nach dem Abwasserschaden in der Carl-Strüber-Halle. Quelle: Hinzmann
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Bilshausen

Während der Sitzung des Gemeinderats Bilshausen stand auch der Haushalt der Gemeinde auf der Tagesordnung. Hier sprachen die Mitglieder über mögliche Investitionen in den kommenden Jahren.

Nachdem es der Gemeinde im vergangenen Jahr noch gelungen war, den Haushalt nach einem anfänglichen Defizit von rund 200 000 Euro noch auszugleichen, sind für dieses Jahr nur wenige Investitionen vorgesehen. „Der Haushalt ist ausgeglichen. Aber es gibt trotzdem keinen Grund zur Euphorie“, erklärte Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU). Die notwendigen Investitionen seien auf die Jahre 2019 bis 2023 erstreckt worden.

Arbeiten bis Mitte April

Eine Investition, die in diesem Jahr getätigt wird, ist die Erneuerung des Bodenbelags in der Carl-Strüber-Halle, diese ist notwendig, da der alte Belag nach einem Wasserschaden nicht mehr bespielbar ist. Der Austausch des Bodens wird derzeit von einer Firma aus Katlenburg-Lindau vorgenommen. Die Kosten hierfür sind über die Gebäudeversicherung abgedeckt. „Der Rückbau ist bereits beendet“, berichtete Ratsmitglied Richard Neumann (SPD), der die Koordination der Arbeiten übernommen hat.

Die Erneuerung des Bodens sei akut gewesen, weil die Halle in dem Zustand nicht mehr nutzbar gewesen sei. „Derzeit findet der Neubau des Bodens statt“, sagt Neumann. Geplant sei, dass die Arbeit am Bodenbelag bis Mitte April beendet sei. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 129 000 Euro. Doch mit der Erneuerung des Bodens sind die Arbeiten an der rund 30 Jahre alten Halle noch nicht abgeschlossen. Unter anderem müsse noch eine Rückstauklappe ersetzt werden. Die Kosten von rund 3500 Euro müsse die Gemeinde allerdings selbst tragen.

Investitionen im Auge behalten

„Große Sprünge können wir mit dem aktuellen Haushalt nicht machen“, stellte Kreis fest. Doch auch wenn die notwendigen Investitionen jetzt auf die nächsten Jahre gestreckt seien, so dürften Investitionen nicht aus den Augen verloren werden. „Wir dürfen sie nicht so herausschieben, dass irgendwann mehrere Dinge gleichzeitig notwendig sind, wir aber kein Geld dafür haben“, sagte sie. Beispiele, wo in den kommenden Jahren ein Investitionsbedarf herrsche, seien Spielplätze sowie die Sanierung von Straßen.

Im Vorjahr hatte die Gemeinde den Ausgleich des Haushalts vor allem durch Einsparmaßnahmen und den Verkauf von zwei Gewerbeflächen im Gebiet „Im alten Felde“ und im Bereich „Im Steinfelde“ erreicht. Zudem konnten Baugrundstücke im Baugebiet Höherbergblick verkauft werden.

Umrüstung der Lampen auf LED

Im Investitionsplan hat die Gemeinde für die Zeit bis 2023 unter anderem den Verkauf von Bauplätzen vorgesehen. Hier ist für 2019 eine Einzahlung von 42 200 Euro vorgesehen. Für 2019 ist zudem die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED vorgesehen. Hierfür sind 228 000 Euro veranschlagt. Zu den Kosten solle es aber auch einen Zuschuss von 23 800 Euro geben. Die Gestaltung des Kirchenumfeldes ist erst für 2020 mit einem Geldbetrag veranschlagt. Hier handelt es sich um 100 000 Euro, wobei mit einem Zuschuss von etwa 66 000 Euro gerechnet werde.

Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts des Baugebietes Höherbergblick ist ebenso für 2022 vorgesehen, wie der Straßenausbau der Friedensstraße. Hierfür sollen dann 200 000 beziehungsweise 100 000 investiert werden. Die Gemeinderatsmitglieder stimmten dem Haushalt für 2019, der zuvor schon ausführlich im Finanzausschuss und im Verwaltungsausschuss beraten worden war, einstimmig zu.

Von Vera Wölk

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