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Gieboldehausen Eichsfelder Autorin erzählt die Geschichte einer traurigen Nixe
Die Region Gieboldehausen Eichsfelder Autorin erzählt die Geschichte einer traurigen Nixe
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09:00 29.07.2019
Melanie Buhl präsentiert ihr neues Buch an der Rhumequelle. Am 27. August will die Autorin in Seesen aus ihrem Buch lesen. Quelle: R
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Rüdershausen

Neu auf dem Büchermarkt ist der neue Fantasyroman von Melanie Buhl. Die Eichsfelder Autorin sagt, dass der Roman „ihre persönliche Interpretation der beiden Sagen um die Nixe Ruma und den Rüdershäuser Mahnehund“ ist.

Die Geschichte basiert auf der kurzen Sage der Nixe Ruma, die Tochter eines Zwergenkönigs. Diese wurde von ihrem Vater in ein unterirdisches Verlies verbannt, weil sie sich mit dem verfeindeten Riesen Romar vermählte. In der Geschichte tötet der Vater das Kind des Paares. Die Gründe dafür werden nicht näher erläutert, sagt Buhl.

Ihr Fantasyroman handelt von der traurigen Nixe. In der Geschichte ist sie die Tochter des Zwergenkönigs Haldor und der Nixe Narima. In der Vergangenheit konnte sich die Nixe außerhalb des Wassers bewegen. Nach einigen tragischen Schicksalsschlägen, die sie zu verkraften hatte, lebt sie fortan in der Rhumequelle.

Hommage an Eichsfelder Heimat

„Die Riesen vom Römerstein bei Nüxei/Bad Sachsa und die Zwerge von der Burg Sachsenstein bei Walkenried/Bad Sachsa haben ebenfalls einen Platz in meiner Interpretation der alten Sage gefunden“, sagt Buhl. So sei ihr Roman ein regionales Buch und eine Hommage an die Eichsfelder Heimat. Eine Erläuterung der Sage befindet sich im Anhang des Buches. Zudem werden die Personen und Orte erklärt. „Auch über die Unterschiede in den Sprachen der Zwerge, Riesen und Menschen findet man eine Erläuterung“, fügt Buhl hinzu.

Inspiration durch die Quelle

Die Idee zu dem Buch kam ihr an der Rhumequelle. Im Landkreis Göttingen, am nordöstlichen Rand von Rhumspringe, befindet sich die viertgrößte Quelle Europas. Aus ihr entspringt das 48 Kilometer lange Flüsschen Rhume. Die Quelle ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Menschen aus der Region. Für Buhl hat sie eine besondere Bedeutung. „Ich wohne nur knapp vier Kilometer entfernt“, sagt die Eichsfelderin. Häufig käme sie zu der Quelle und sitze am Ufer dieses „mystischen Ortes“, der sie zum Fantasieren verleite.

Vor Ort las sie eine Tafel, auf der die Geschichte der traurigen Nixe beschrieben ist. „Die Geschichte ist sehr kurz und ließ mir viel Platz für eigene Gedanken, Fantasien und Inspirationen“, sagt die Autorin. Sie habe sich mit der Frage beschäftigt, welche Gründe es für das Handeln der Charaktere gab. In ihrem Roman nennt sie Gründe und rundet die Geschichte nach ihren Vorstellungen ab. „Mir war es aber auch wichtig, dass ich die Leser mit dem Buch zum Nachdenken bringe“, so Buhl.

Lesung im Atelier Winkler in Seesen

Der 264-seitige Roman ist ab 9,90 Euro zu erhalten. Onlinebestellungen sind über Amazon oder online möglich. Eine Sonderausgabe mit Hardcover ist online für 12,90 Euro erhältlich.

Am Dienstag, 27. August, will Buhl ab 19 Uhr im Atelier Winkler in Seesen, Bergstraße 3, aus ihrem Roman lesen. Weitere Informationen online unter melanie-buhl.de oder auf Facebook. Online sind zudem künftige Termine und Lesungen aufgelistet. Leseproben stehen zur freien Verfügung.    

Fantasy begeisterte Autorin schon als Kind

Melanie Buhl wurde 1969 geboren und lebt in Rüdershausen. Die Eichsfelderin ist seit ihrer Kindheit begeisterte Leserin. Schon damals tendierte sie zu Fantasyromanen. So kam es, dass sie zu Beginn der 90-er Jahre anfing, erste Ideen niederzuschreiben. 2010 erschien ihr erstes Buch „Melodie der Ewigkeit“, zwei Jahre später war dieses als E-Book erhältlich. In dem spirituellen Roman thematisierte sie die Wiedergeburt einer Frau. 2012 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman „Avalons letzter Apfel“. Grund für die Geschichte war ihre eigene Faszination für die alten Kelten und den mythischen Ort Avalon. Ihr neuer Roman gehört ebenfalls zum Fantasygenre. Die Autorin aus dem Eichsfeld hat auch Krimikurzgeschichten verfasst, die online über Amazon erhältlich sind.

Von Laura Giebner

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