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Gieboldehausen Neues Bild für die Kirche St. Andreas
Die Region Gieboldehausen Neues Bild für die Kirche St. Andreas
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13:05 29.11.2016
Von Michael Caspar
Quelle: gt
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Rüdershausen

„Das Bild zeigt eine Jesus-Vision der Ordensschwester Faustina Kowalska, die von 1905 bis 1938 in Polen gelebt hat“, erläutert der Pfarrer. Aus dem Herzen Jesu gingen ein blauer und ein roter Strahl aus, die für die Sakramente Taufe und Eucharistie ständen. Durch sie würde der Mensch, nach katholischem Glauben, des Erbarmens Gottes teilhaftig. Jesus habe die Nonne beauftragt, das Bild malen zu lassen. Würden die Menschen es verehren, werde er seine Barmherzigkeit walten lassen.

Heiligtum in Krakau

Grabowski kennt das Bild seit Kindestagen. Er entdeckte es seinerzeit in einem Gesangbuch. Im Jahr 2000 war er auf dem Petersplatz in Rom mit dabei, als Papst Johannes Paul II. Faustina heilig sprach. In diesem Sommer verehrte er das Originalbild gemeinsam mit Eichsfelder Jugendlichen während des Weltjugendtags im Krakauer Faustina-Heiligtum.

Anlässlich des heiligen Jahrs der göttlichen Barmherzigkeit, das vor kurzem zu ende ging, lieh sich die Rüdershäuser Gemeinde im Juni den Faustina-Jesus von der Pfarrgemeinde in Bilshausen aus. Beeindruckt beschloss der Kirchengemeinderat ein solches Gemälde in Auftrag zu geben. „Nicht alle Menschen in unserer Pfarrei sind dem Bild zugeneigt“, weiß Grabowski. Zur „Weite des katholischen Glaubens“ gehöre es aber, das Bild und den dazugehörigen Kult „zu akzeptieren und zur Andacht anzunehmen“.

Engelhardt hat bereits für das Rüdershäuser Pfarrheim Porträts von Papst Franziskus, Papst Benedikt und vom Hildesheimer Bischof Norbert Trelle angefertigt.