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Gieboldehausen Zwischen Stacheldraht und Grenzschildern
Die Region Gieboldehausen Zwischen Stacheldraht und Grenzschildern
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00:17 29.03.2017
Von Rüdiger Franke
Quelle: RF
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Gieboldehausen

Symbolisierter Stacheldraht und Grenzschilder schmückten die Bühne im Gieboldehäuser Schloss. "Wir haben uns etwas dabei gedacht", so Koch. "Wir wollen damit die Atmosphäre eines Flüchtlingslagers vermitteln." Und danach fand auch die Songauswahl für den Abend statt, der unter dem Motto "Es werde Licht" stand. So standen viele kritische Lieder auf dem Programm. "Wir haben 60 bis 70 eigene Songs", so Koch.

Die zeitliche Bandbreite zeigte sich schon bei den ersten drei Songs. Nach dem Auftakt mit "Gegen alles Unrecht" aus dem Jahr 1982 folgten mit "Schwarze Tage" und "Es werde Licht" zwei neue Lieder, letzteres sogar extra zum Motto des Abends geschrieben. Passend dazu auch die wenigen Coverversionen. Dabei hatte sich die Band für "Blinder Passagier" von Wolf Maahn und "Aller Herren Länder" von Heinz-Rudolf Kunze entschieden. Und Schlagzeuger Martin Becker wechselte für eine Zwischeneinlage mit seiner 14-jährigen Tochter Marie-Claire das Instrument. "Winds of Change" von Scorpions, sie am Bass und wer an der Gitarre.

Planungen für eine eigene CD

"Wir wollen solche Konzerte auch mal an anderen Orten geben", sagte Keyboarder Ulrich Hobrecht. So gebe es bereits Gespräche mit der Stadt Duderstadt für ein Konzert im Rathaus. "Wir wollen unseren Schwerpunkt verlagern", so Hobrecht, "von der Covermusik hin zu Konzerten mit eigenen Liedern." Darüber hinaus gebe es Überlegungen, ins Tonstudio zu gehen, um einige der eigenen Songs aufzunehmen. Doch am Sonnabend sorgte die Band umgeben von symbolisiertem Stacheldraht  Grenzschildern erst einmal für musikalische Lichter im Gieboldehäuser Schloss.