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Gieboldehausen Schüler der KGS Gieboldehausen entwickeln einen Roboter
Die Region Gieboldehausen Schüler der KGS Gieboldehausen entwickeln einen Roboter
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16:00 17.05.2019
„RoboActivity“ an der Kooperative Gesamtschule - bei dem Technikplanspiel tüfteln Schülerinnen und Schüler vier Tage lang an der Optimierung von Robotern für die Süßwarenindustrie und schlüpfen dabei in die Rolle von Entwicklern und Unternehmern. Die Teams präsentieren ihre Ergebnisse. Foto: Das Gewinner-Team - Gina, Laura und Clara (v. l.) - führt noch mal seinen Roboter vor. Quelle: Niklas Richter
Gieboldehausen

Schüler des neunten Jahrgangs der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Gieboldehausen haben im Projekt „RoboActivity“ innerhalb von vier Tagen einen Roboter für die Süßwarenindustrie gebaut. RoboActivity ist ein Projekt der Stiftung Niedersachsen Metall, das in Gieboldehausen in Zusammenarbeit mit der Firma Sartorius absolviert wurde.

Sartorius stellt die Roboter für das Projekt zur Verfügung, und Auszubildende der Firma haben die Schüler beim Bau des Greifarms für den Roboter unterstützt“, berichtete Reiner Müller, Bildungsreferent der Stiftung Niedersachsen Metall. Die Aufgabe der Schüler, die sich in vier Gruppen mit jeweils drei bis fünf Teilnehmern zusammengefunden hatten, war es den Greifarm des Roboters zu entwickeln, diesen zu programmieren, eine Kostenberechnung und eine Pressemitteilung zu erstellen und eine Verkaufspräsentation vorzubereiten.

Süßigkeit selbstständig greifen

Der Roboter sollte dazu in der Lage sein, mit seinem Greifarm selbstständig eine Süßigkeit, die Gruppen konnten zwischen Maiswaffeln, Marshmallows und Keksen wählen, anzuheben, und in einen Topf mit geschmolzener Kuvertüre einzutauchen und anschließend auf einem Gitter abzusetzen. „Während der Woche hat alles gut funktioniert und ihr wart in vielfältigen Kompetenzen gefordert“, wandte Guido Fellbrich, Schulleiter der KGS und Fachlehrer der Schüler, sich an seine Schüler. Er lobte zudem, dass in den Gruppen jeder seine Rolle gefunden habe. Darüber, welches der vier Produkte sie am Ende kaufen würden, durften die Eltern, die zur Präsentation der Ergebnisse gekommen waren, abstimmen.

Vorführung des Roboters

Während der Präsentation ihres Produktes gingen die einzelnen Gruppen auch darauf ein, mit welchen Schwierigkeiten sie als Gruppe während der Projekttage zu kämpfen hatten, unter anderem waren dies Uneinigkeit über die Vorgehensweise, Diskussion darüber wie der Greifarm aussehen soll und Probleme mit der Technik. Fester Bestandteil der Präsentation war zudem ein Vergleich zwischen Mensch, Maschine und Roboter. Zum Ablauf einer Präsentation gehörte auch eine Vorführung des Roboters, damit sich die potenziellen Kunden ein Bild von dessen Funktionstüchtigkeit machen konnten. Bei den meisten Gruppen lief im ersten Durchgang nicht alles nach Plan, was aber von allen mit Humor genommen wurde. Bei den Robotern konnte man erkennen, dass obwohl alle zwei gerade Aluminiumstücke bekommen hatten, jede Gruppe den Greifarm anders konstruiere. Eine Gruppe hatte sich sogar überlegt, einen Schwamm zwischen den beiden Greifarmen zu befestigen, damit der Keks beim Hochnehmen nicht beschädigt werde. Bei den potenziellen Käufern sorgte diese Variante allerdings für eine Diskussion, ob dieses hygienisch sei.

Am Ende siegte mit der Gruppe von Gina, Laura und Clara nicht nur das kleinste, sondern auch das einzige reine Mädchenteam. „Wir hätten nicht damit gerecht, dass wir gewinnen weil wir zum einen eine reinen Mädchengruppe sind und zum anderen zu beginn auch viele Probleme hatten, sagten sie. Sie gaben auch zu, dass es für sie nicht einfach gewesen wäre, sich mit der Technik auseinanderzusetzen. Deshalb sei es umso schöner, dass sie sich gegen die anderen Gruppen durchsetzen konnten.

Von Vera Wölk

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