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Gieboldehausen Ermittlungen dauern an
Die Region Gieboldehausen Ermittlungen dauern an
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00:17 03.02.2017
Von Rüdiger Franke
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Gieboldehausen/Hattorf

Die 34-Jährige war am Freitagnachmittag zu einem Spaziergang aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Ihr lebloser Körper wurde auf einem verschneiten Radweg rund 700 Meter vom Campingplatz „Oderbrücke“ entdeckt. „Es hat bei der Untersuchung auch keine Anzeichen für einen Sturz gegeben“, teilte Oberstaatsanwalt Andreas Buick, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, auf Nachfrage mit. Deshalb sei ein Sturz als Auslöser mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. „Vermutlich hat die Frau bei ihrem Spaziergang ihre Kräfte überschätzt“, berichtet der Oberstaatsanwalt von den Angaben, welche er vom ausführenden Rechtsmediziner erhalten habe.
Die Obduktion habe eindeutig ergeben, dass die Frau erfroren sei, bestätigt Frank Grube, Sprecher der Polizeiinspektion Northeim / Osterode das erste Ergebnis der Ermittlungen vom Sonntag. Welche Umstände zu diesem Unglück führten, gelte es noch zu klären. Dazu ständen auch die Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen noch aus.
Diese Untersuchungen, die zum Umfang einer gerichtlich angeordneten Obduktion zählen, dienen der Klärung, ob im untersuchten Körper eventuell Rückstände auf die Einnahme von Alkohol, Rauschmitteln oder Medikamenten hindeuten. Die Ergebnisse werden in einigen Tagen erwartet.
Polizeisprecher Grube kündigte an, weiterhin zeitnah über den Stand der weiteren Ermittlungen in diesem Fall informieren zu wollen.