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Gieboldehausen Lkw-Fahrer kollidiert bei Obernfeld mit Wildschweinen
Die Region Gieboldehausen Lkw-Fahrer kollidiert bei Obernfeld mit Wildschweinen
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16:52 25.10.2019
Wildschweine überqueren oft unvermittelt die Straße. Quelle: picture alliance
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Obernfeld / Gieboldehausen

Der Göttinger sei mit seinem Lkw in Richtung Gieboldehausen gefahren, als kurz vor der Anschlussstelle Rollshausen eine Rotte Wildschweine von links die Fahrbahn überquerte, berichteten die Beamten. Bei dem Zusammenstoß sei ein Schaden von rund 3000 Euro entstanden.

Gefahr unterschätzt

Jörg Arnecke, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Göttingen, erklärt, dass die ganzjährige Gefahr von Wildunfällen leider unterschätzt werde – insbesondere während der dunklen Jahreszeit. Die Auswertung der polizeilich registrierten Wildunfälle zeige, dass es vorrangig in den Morgen- und Abendstunden sowie vermehrt von September bis Dezember zu „folgenschweren Begegnungen“ zwischen Mensch und Tier komme. Der Polizeihauptkommissar empfiehlt Verkehrsteilnehmern zur Vorsicht und langsamen Fahren.

Auf Verkehrszeichen achten

Verkehrsteilnehmer sollten auf das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ achten. „Es hat seinen Sinn“, so Arnecke. „Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen und der Verkehrssituation an.“ Das Gefahrenzeichen sei in Streckenabschnitten angebracht worden, an denen es vermehrt zu Wildunfällen gekommen ist. Verkehrsteilnehmer sollten immer bremsbereit sein. Besondere Vorsicht gelte in der Morgendämmerung, insbesondere nach der Umstellung auf die Winterzeit. „Wildwechsel und Berufsverkehr überlappen sich.“

Nicht ausweichen

Wenn Wild auftaucht, sollten Fahrer stark und kontrolliert abbremsen, nicht ausweichen, unbedingt das Fernlicht abblenden und hupen. Zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs sollte die Warnblinkanlage eingeschaltet werden.

Polizei benachrichtigen

Sollte es zum Unfall kommen, sollten Fahrer ihre Warnweste anziehen, die Unfallstelle absichern und andere Verkehrsteilnehmer vor dem eventuell auf der Fahrbahn liegenden Tier warnen. Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen und die Polizei über den Notruf 110 informieren. Von verletzten Tieren sollte man Abstand halten, da diese panisch reagieren und den sich nähernden Menschen verletzen könnten. Auch sollte man sich die Fluchtrichtung möglicherweise verletzter Tiere merken.

Von Rüdiger Franke

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