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Gleichen Kinder und Jugendliche erzählen Jesusgeschichte nach
Die Region Gleichen Kinder und Jugendliche erzählen Jesusgeschichte nach
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16:00 17.06.2019
Kindermusical "Hallo Himmel" in der Groß Lengdener Kirche: Am Mikrofon die Jesus-Darstellerin Anna Fritzowsky. Quelle: Christina Hinzmann
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Groß Lengden

Die 59 Beteiligten sind Kindergartenkinder der Gesangsgruppe „Mini-Sänger“, Grundschulkinder der Kindersinggruppe „Kisigru“ und der Jugendchor, die „Rockies“.

Eine Herausforderung für die Kinder

Nach der Premiere des Kindermusicals am Sonntag saßen am Montag vor allem die Kindergartenkinder und Grundschüler aus Groß und Klein Lengden im Publikum. Die Sänger verteilten sich an beiden Seiten der Bühne, in verschiedenfarbigen T-Shirts, die extra für das Musical angefertigt worden waren, gekleidet.

In der Mitte stand ein Tisch, an dem der Junge Timo mit seiner Schwester Lizzie saß. Gemeinsam versuchten sie Gott im Himmel anzurufen, um zu erfahren, was damals an Ostern überhaupt passiert ist. Das Telefonat brachte ihnen aber lediglich einen Gesprächspartner namens Sammy, der ihnen die Geschichte von Jesus und dem Himmel erzählte.

Die Kirchenmitarbeiterin Ona Stoertz stellt seit 2001 jedes Jahr ein solches Musical auf die Beine. „Die Kinder brauchen eine Herausforderung“, sagt sie, „und es verbindet“. Die Musicals seien sonst immer eine große Geschichte gewesen, in diesem Jahr bestehe es aus vielen kleinen Geschichten. Es sei eigentlich für 100 Personen geschrieben, deswegen seien verschiedene Rollen zusammengelegt und Hauptrollen nur einzeln besetzt worden.

Die Koordination sei zwar oft schwierig gewesen, aber insgesamt beurteilt Stoertz das Projekt sehr positiv: „Es ist gut gelaufen, die Kinder waren gut vorbereitet.“ Die Proben begannen im Januar, ihre Texte hätten die Kinder sogar schon in den Osterferien auswendig gekonnt.

Moderne Inszenierung mit viel Variation

Das Musical kam mit seinen modernen Dialogen, die oft mit einem „ey“ oder „yeah“ am Ende des Satzes aufgelockert wurden, und den mitreißenden Liedern gut beim Publikum an. Stoertz begleitete die Kinder auf dem Klavier, versuchte sie immer wieder durch Gesten und das Aufstehen während ihres Klavierspiels zum noch fröhlicheren Singen zu animieren. Während des Gesanges tanzten die Kinder mit ihren Armen mit und hatten sichtlich Spaß dabei.

In dem Musical wurden unter anderem Jesus‘ Gefangennahme und seine Wiederauferstehung thematisiert. Es fielen Zitate wie „Jesus ist keiner zu komisch“ oder „Der will Gottes Sohn sein? Soll erst einmal zum Friseur gehen!“, die das Publikum amüsierten.

Zwischen den Szenen gab der Erzähler Sammy immer wieder Informationen über Jesus preis, die er teilweise sogar rappte, und nach jeder Szene wurde ein Lied angestimmt. Mal sang dabei die ganze Gruppe, mal nur wenige Kinder oder eine einzige Person. Das Musical bot damit viel Variation. Und die Message? „Wir brauchen keine Himmel-Handys, um in Kontakt mit Gott zu sein“, fasst Stoertz zusammen.

Von Isa Kroeschell

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