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Gleichen Zauberer von OZ hat erst 2021 Premiere auf der Waldbühne
Die Region Gleichen Zauberer von OZ hat erst 2021 Premiere auf der Waldbühne
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09:29 09.05.2020
Seit Dezember wird bei der Waldbühne in Bremke umgebaut. In diesem Jahr wird es wegen der Corona-Pandemie keine Vorstellungen mehr geben. Quelle: Niklas Richter
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Bremke

„Nach einem Wirbelsturm wird die junge Dorothy aus Kansas in das Land Oz geweht … sie landet in diesem Jahr leider nicht auf der Waldbühne in Bremke, denn dort darf aufgrund der noch gültigen behördlichen Auflagen weder gearbeitet, noch geprobt und auch nicht gespielt werden. Dies gilt bislang noch bis Ende August 2020.

Die Vorbereitungszeit von zehn Wochen könne nicht aufgeholt werden und eine verkürzte Saison auf einen Monat mit dem Wetterrisiko des Ausfalls lasse sich wirtschaftlich nicht realisieren bei dem Aufwand, der in den Stücken stecke, so Tom Stiller vom Vorstand der Waldbühne. „Wir brauchen sicher unsere 18-20 Spieltermine, sonst ist eine Saison nicht zu machen.“ Alle schon verkauften Karten behalten auch für 2021 ihre Gültigkeit.

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Rick Leander lässt in seinem Stück zusammen mit Silvie Stiller, die die Regie führt, die magische Welt von OZ entstehen. „Folge dem gelben Backsteinweg“ heißt es im Original- und auch auf dem Weg zur Waldbühne, denn OZ werde dem Zuschauer schon am Eingang begegnen und ihn wie die Akteure auf dem gelb markierten Pflasterweg zu den Sitzen nach OZ führen.

Neuer Pflasterweg

Dieser Pflasterweg gehört zu den umfangreichen Umbaumaßnahmen rund um die Waldbühne, die auch momentan weitergehen. Vom Parkplatz bis zur Steintreppe, die aus dem Felsen gehauen wurde, werde es jetzt einfacher sein, die Bühne zu nutzen. Dadurch ließen sich viele Dinge viel besser planen und durchführen, so Stiller. Für die Besucher sei es angenehmer und sicherer auf dem Pflaster zu gehen. Außerdem sei der Orchestergraben um einen Höhenmeter angehoben worden. Diese Erdarbeiten erfolgten bereits Ende 2019 und sind eine Sachspende der Firma Thomae.

Die Umbauarbeiten an der Waldbühne werden etwa 50000 Euro kosten. Der Löwenanteil kommt aus dem „Leader Plus“ Programm mit Unterstützung des Landkreises und der Gemeinde Gleichen.

Neuer Ärger

Zum Wermutstropfen der verschobenen Premiere kam in den vergangenen Tagen weiterer Ärger. „Leider haben Unbekannte vor einigen Tagen an vier Stellen die für die Beleuchtung verlegten Erdkabel durchgeschnitten. Wir haben Anzeige erstattet“, so Stiller.

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Von chb