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Göttingen 1,5 Millionen Blumenzwiebeln gesteckt
Die Region Göttingen 1,5 Millionen Blumenzwiebeln gesteckt
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16:12 21.03.2017
Auch in Göttingen und Umgebung fangen in diesen Tagen die Krokusse an zu blühen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Zuletzt seien etwa 45.000 Blumenzwiebeln im Herbst 2016 gesteckt worden. Dabei habe das Team des Baubetriebshofs "ganze Arbeit geleistet" - auf der Schillerwiese unterstützt von der Beschäftigungsförderung Göttingen und in Weende von einem Schulprojekt der Wilhelm-Henneberg-Schule. Am Ende waren rund 45.000 Zwiebeln in der Erde, davon 17.000 weiße, blaue und gelbe Krokusse, 7000 (Wild-)Tulpen, 2.000 Narzissen, darunter 500 weiße Dichternarzissen.

Tausende Blumen im ganzen Stadtgebiet

Seit Monaten warteten darüber hinaus Winterlinge, Schneeglöckchen, Anemonen und Blaustern darauf, nach und nach ein blühendes Farbenmeer entstehen zu lassen, so die Verwaltung. Schwerpunkt der Standorte seien diesmal die Schillerwiese mit etwa 8000 Zwiebeln, der Rosengarten mit rund 3000 und Weende an der Stumpfen Eiche und im angrenzenden Schulgarten der Wilhelm-Henneberg-Schule mit etwa 7500 Zwiebeln. Der Rest der Frühblüher sei  im Stadtgebiet verteilt.

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In der nächsten Zeit werde es Nachpflanzungen geben, verspricht die Stadtverwaltung. In diesem Frühjahr sollen weitere 1500 Zwiebeln gesetzt werden, davon 800 sommerblühende Lilien in verschiedenen Farben und Formen und 700 gelbe und rote Montbretien, unter anderem im Rosengarten und auf dem Gelände des Städtischen Museums, aber auch auf Grünflächen an Straßen, wo sich der Fachdienst Grünflächen durch die Montbretien einen schönen farblichen Aspekt zwischen den immergrünen Bodendeckern erhofft.

Nachhaltige Aufwertung in der Stadt

Für dieses Jahr sind nach Angaben der Verwaltung auch weitere Staudenpflanzungen geplant. Entlang der Geismar Landstraße sowie der Planckstraße und im Bereich des Stauffenberg-Denkmals  sollen etwa 750 Wildstauden (ein rot- und ein blaublühender Storchschnabel) diese Flächen bereichern. Weitere Prachtstauden und diverse Bodendeckerstauden in verschiedenen Farben sollen zudem im gesamten Stadtgebiet "für eine nachhaltige Aufwertung des Stadtbildes sorgen".

Geplant ist außerdem die Neu- bzw. Nachpflanzung von rund 300 Bodendeckergehölzen. 50 Rosen sind für den Rosengarten am Cheltenhampark vorgesehen. Dort ist die Erweiterung der Rosenbeeteinfassung mit kleineren, gelblaubigen Gehölzen in Vorbereitung. Am Teichweg entlang des Rosengartens wird die Ligusterhecke entfernt und durch eine rotlaubige Buchenhecke ersetzt.

Das mehrjährige Engagement für mehr Winterblüher wie Zaubernuss und Schneeball in der Stadt will der Fachdienst in diesem Jahr vor allem im Cheltenhampark fortsetzen. Im Schattenbereich größerer Bäume ist dort eine Pflanzung von Wildgehölzen geplant, unter anderem mit Hortensien, aber auch Farnen.  Einige Solitärgehölze wie gelbblühende Magnolien werden zusätzlich an ausgesuchten Standorten gepflanzt. eb