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Göttingen 100 Seiten zur Schulentwicklung in Göttingen
Die Region Göttingen 100 Seiten zur Schulentwicklung in Göttingen
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17:04 30.11.2017
Im neuen Schulstättenentwicklungskonzept ist bereits festgelegt, dass das Otto-Hahn-Gymnasium in den nächsten beiden Jahren einen Anbau bekommen soll. Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Welche Schulen muss die Stadt Göttingen ausbauen, weil mehr Schüler kommen? Wie groß ist der Sanierungsbedarf an Schulgebäuden. Erste Antworten auf diese und weitere Fragen hat die Verwaltung in einem umfangreichen Konzept zusammengefasst. Es soll auch öffentlich diskutiert werden.

Mehr als 100 Seiten umfasst das Schulstättenentwicklungskonzept, das der Fachbereich Schule am Donnerstag erstmals im Schulausschuss des Rates vorgelegt hat. Es enthält unter anderem für jede Schule detaillierte Daten über Schülerzahlen, Anzahl der Räume und den künftigen Raumbedarf. In den Bewertungen kommt die Verwaltung zum Beispiel zu dem Schluss, dass frei werdende Räume durch auslaufende Schulen für andere wachsende Schulen genutzt werden könnten und sollten.

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Auch den Zustand der Gebäude haben die Verwaltungsmitarbeiter ermittelt und daraus abgeleitet, wann und wie zum Beispiel eine Schule saniert werden sollte - und wie viel es kosten wird. Einzugsbereiche werden ebenso diskutiert wie aktuelle schulpolitische Positionen.

Anhand dieser Daten und Verwaltungsvorschläge will der Rat Weichen für die Entwicklung und Ausstattung der Göttinger Schulen in den nächsten Jahren stellen. SPD und Grüne hatten so ein Konzept angeregt.

Das liegt jetzt allerdings vorerst nur als Entwurf vor, erklärte die Verwaltung. Es soll jetzt in den Ratsgremien diskutiert werden, Anfang 2018 soll ein „breiter Informations- und Beteiligungsprozess folgen“: in allen Ortsräten, in Gesprächen mit allen Schulleitungen sowie mit dem Stadtschüler- und dem Stadtelternrat. Anmerkungen aus diesen Runden sollen „nach Möglichkeit berücksichtigt und eingearbeitet werden“, bevor das Konzept erneut im Schulausschuss beraten wird. Mit dem Landkreis Göttingen sei es bereits abgestimmt.

Von Ulrich Schubert

03.12.2017
03.12.2017
30.11.2017