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Göttingen Göttinger Märchenwoche kreist um die Seidenstraße
Die Region Göttingen Göttinger Märchenwoche kreist um die Seidenstraße
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18:00 23.04.2019
Hermann Hesses Siddharta wird bei der Märchenwoche als Schattenspiel in Szene gesetzt. Quelle: Friedrich Raad
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Göttingen

Nach wenigen Jahre Pause hat der Verein Göttinger Märchenland wieder eine Märchenwoche organisiert. Die 11. Göttinger Märchenwoche vom 7. bis 23. Juni lenkt den Blick auf den Orient und den Märchenkosmos im asiatischen Raum, auf die Seidenstraße, die Märchen aus 1001 Nacht und Hermann Hesses Siddhartha.

Impressionen aus Xinjiang

Unter dem Leitmotiv „Unterwegs auf der Seidenstraße“ werden Lesungen, Erzählabende, Konzerte, Ausstellungen, Workshops, Filme und Vorträge angeboten. Von Alten Rathaus ist die Märchenwoche auf das Apex umgestiegen, bezieht aber weitere Veranstaltungsorte ein. Zwei Ausstellungen sollen die Märchenwoche flankieren. Schirmherren sind für die Stadt Göttingen Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, für den Landkreis Göttingen Landrat Bernhard Reuter.

„Leben an der Seidenstraße: Impressionen aus Xinjiang“ heißt eine Fotoausstellung in Kooperation mit dem Centre for Modern East Asian Studies der Göttinger Uni, die am Freitag, 7. Juni, um 17 Uhr im Apex mit einem Vortrag von Prof. Jens Laut eröffnet wird. Bei der Fotoausstellung wird die urbane Perspektive des in Nanjing lebenden „visuellen Essayisten“ Ma Kang mit Ablet Semets Blick auf das ländliche Injiang kontrastiert. Semet ist Uigure, hat 2003 in Göttingen promoviert, als Wissenschaftler und Ethnologe ist er im Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde tätig. „Illustrationen zu den Märchen aus 1001 Nacht“ werden vom 15. Juni bis 18. August im Heimatmuseum Duderstadt gezeigt. Diese Ausstellung wird am Sonnabend, 15. Juni, um 11 Uhr mit einem Vortrag von Michael Schäfer eröffnet.

Chinesischer Klangzauber in Besenhausen

Auch das traditionelle Pfingstkonzert im Rittergut Besenhausen werde in die Märchenwoche integriert, teilt Organisatorin Gudrun Bartels mit, die auch Vorsitzende des Kulturrings der Gemeinde Friedland ist. Gastmusiker aus China beschwören in Besenhausen am Sonntag, 9. Juni, ab 19.30 Uhr „Märchenhaften Klangzauber entlang der Seidenstraße“.

Die „Stillen Hunde“ Christoph Huber und Stefan Dehler verlegen das „road movie“ der Bremer Stadtmusikanten auf die Seidenstraße, sind mit ihrer szenischen Reisebericht-Lesung „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“, am 11. Juni im Apex und an drei weiteren Terminen im Landkreis vertreten. Prof. Laut hält am 13. Juni um 20.15 Uhr im Apex einen Bildvortrag über die Seidenstraße als Schmelztiegel der Kulturen. Friedrich Raad führt dort am 19. Juni um 20.15 Uhr Hermann Hesses Siddhartha als Schattenspiel mit beweglichen Scherenschnitten auf. Die Schauspielerin Janette Rauch entführt am 21. Juni um 20.15 Uhr die Zuhörer im Apex in den asiatischen Märchenkosmos. Zum weiteren Programm gehören ein Erzählkonzert im Alten Rathaus, Lesungen in der Stadtbibliothek, Schüler-Workshops und ein Silhouetten-Animationsfilm.

Das komplette Programm:

Schlussveranstaltung außerhalb der Kernzeit am 12. Juli 2019

Veranstalter: Göttinger Märchenland e.V.

in Kooperation mit Apex Kultur e.V.

Gefördert von: Landkreis und Stadt Göttingen, Kulturstiftung der Stadt Göttingen, Kunst e.V., Landschaftsverband Südniedersachsen, Sparkasse Göttingen, Märchenstiftung Walter Kahn, Eon

 

Ausstellungen:

1. Leben an der Seidenstraße: Impressionen aus Xinjiang

Uigurisches Haus, Fotomotiv der Ausstellung Leben an der Seidenstraße Quelle: Ma Kang

Fotoausstellung von: Ma Kang (Nanjing, China) und Dr. Ablet Semet (Turkologe, Berlin)

In Kooperation mit CeMEAS Centre for Modern East Asian Studies, Universität Göttingen

Konzept und Auswahl: Katja Pessl

7. Juni bis 23. Juni Eröffnung: Freitag 7. Juni 17 Uhr

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das heutige Leben an der nördlichen Seidenstraße. Die Bilder aus Xinjiang im westlichen China erzählen vom Alltag in einer Region, in der sich nicht nur Architektur und Stadtbilder verändern, sondern wo sich auch Glaube und Identität im Umbruch befinden. Als visueller Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft lädt die Ausstellung dazu ein, Momente des Wandels in Xinjiang zu begreifen und die märchenhafte Vorstellung von der Seidenstraße ins richtige Licht zu stellen.

Ma Kang, Fotograf und visueller Essayist, lebt in Nanjing. Seine Arbeit widmet sich dem Dialog von Raum und Zeit, wo die Beziehungen zwischen Stadtarchitektur und Stadtleben vor neuen Herausforderungen stehen. Nach einer Ausbildung in Malerei entdeckte er die Fotografie als Medium seines künstlerischen Ausdrucks. In seiner Arbeit geht es um eine Visualität, die sich offiziellen Narrativen entzieht, sie umspielt und hinterfragt in einer Zeit, in der Perspektiven, Glaube und Gewissheit für viele Chinesen diffus und unzugänglich sind.

Ma Kangs urbane Perspektive steht im Dialog zu Ablet Semets Blick auf das ländliche Xinjiang. Semet ist Wissenschaftler und Ethnologe im Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde an der Universität Göttingen. Selbst Uigure, studierte er in Beijing Turkologie, verbrachte einige Zeit in Ankara, kam danach nach Deutschland und promovierte 2003 in Göttingen. Seine Fotografien dokumentieren seine Forschung zu den kulturellen Begegnungen von Sprache, Literatur und multireligiösem Architekturerbe in Xinjiang und nehmen Stellung zur Frage einer uigurischen Identitätsfindung.

 

2. Illustrationen zu Märchen aus 1001 Nacht

Heimatmuseum Duderstadt, Bei der Oberkirche 3

15. Juni bis Sonntag 18. August Eröffnung: Samstag 15. Juni 11 Uhr

Bildtafeln, Kunst-Drucke, Buchillustrationen, Bücher, Karten u.v.a. aus dem Archiv des Göttinger Märchenland e.V., dem Privatbesitz von Michael Schäfer und Thomas Minzloff.

Einzelveranstaltungen:

Sonntag 9. Juni 19.30 Uhr, Rittergut Besenhausen, Friedland

Konzert in Kooperation mit dem Kulturring der Gemeinde Friedland

Märchenhafter Klangzauber entlang der Seidenstraße

Yuanfang Zhang, Guzheng, Lin Ye, Violine, Shinnosuke Inugai, Klavier

Die Musiker entführen die Besucher in die Region der alten Seidenstraße mit Stücken u.a. von: Li Guo Quan, Nikolai Rimski-Korsakow, Ma Si Zong, Fritz Kreisler, Chen Gang, Alexejewitsch Balakirew und chinesischen Volksweisen.

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Dienstag 11. Juni 20.15 Uhr, Apex Göttingen

+ drei Termine im Landkreis Göttingen

 

Szenische Lesung

Etwas Besseres als den Tod findest du überall

Reiseberichte aus dem sagenhaften Osten

Stille Hunde, Christoph Huber + Stefan Dehler

Das freie Theaterensemble Stille Hunde wurde 2008 von Stefan Dehler und Christoph Huber gegründet und hat sich seither mit unterschiedlichen Themen und Formaten einen Namen in der Region und weit darüber hinaus gemacht. Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit stellt die szenisch-experimentelle Vermittlung von Literatur und Kulturgeschichte dar. In seinem Beitrag für die 11. Göttinger Märchenwoche 2019 verbindet das Team das Thema Die Seidenstraße mit dem Märchen von den Bremer Stadtmusikanten, dessen 200. Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird.

Oft schon hat die blanke Not jemanden in die Fremde getrieben. Andere hat die Aussicht auf Reichtum verlockt. Einige konnten ihrer Neugierde nicht widerstehen. Stefan Dehler und Christoph Huber sind den literarischen Spuren der Fernreisenden gefolgt und laden mit authentischen Berichten und fantasievollen Dichtungen in die sagenhafte Welt des Ostens ein, lassen norddeutsche Esel auf singende Kamele treffen, einen Bremer Hahn auf dem Dach des Basars von Isfahan krähen, eine oldenburgische Katze eine chinesische Nachtigall fressen und einen guten Hofhund hier einen guten Hofhund dort sein. Sie zeichnen märchenhaft schöne und sagenhaft schaurige Bilder von Ländern, Menschen, Abenteuern. Eine Art Dia-Abend, nur mit Literatur.

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Donnerstag 13. Juni 20.15 Uhr Apex Göttingen

Bildvortrag von Prof. Dr. Jens Peter Laut

Die Seidenstraße - Schmelztiegel der Kulturen

Prof. Dr. Jens Peter Laut ist Direktor des Seminars für Turkologie und Zentralasienkunde der Universität und Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Göttingen.

Die sog. Seidenstraße war ein Geflecht verschiedener Wege, die einen äußerst produktiven Austausch von Waren und Ideen zwischen China und dem Westen ermöglichten. So kann sie als erste globale Handelsroute bezeichnet werden, die nicht zuletzt durch ihre wirtschaftliche Potenz ermöglichte, dass die verschiedensten Kulturen, Religionen und Sprachen im zentralasiatischen Zentrum, dem heutigen Xinjiang, einen über Jahrhunderte funktionierenden, faszinierenden multikulturellen Schmelztiegel bildeten. Insbesondere die Blütezeit der vorislamischen Seidenstraße im Uigurischen Königreich (850-1250) mit ihren literarischen und künstlerischen Höhepunkten soll im Mittelpunkt des Vortrags stehen.

 

 

Samstag, 15. Juni, 20.30 Uhr Apex Göttingen

Kooperation mit „Nacht der Kultur“, Stadt Göttingen

Die Abenteuer des Prinzen Achmed

Silhouetten-Animationsfilm von Lotte Reiniger (1926)

Der mit Scherenschnitten in Legetricktechnik produzierte Film gilt als der älteste noch erhaltene abendfüllende Trickfilm der Kinogeschichte. Die Handlung um den heldenhaften Prinzen Achmed und dessen Gegenspieler ist von Motiven der Märchensammlung Tausendundeine Nacht inspiriert.

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Mo 17. + Di 18. Juni jeweils 15 bis 18 Uhr

 

YLAB Geisteswissenschaftliches Schülerlabor

Kinder-Uni-Göttingen, Friedländer Weg 2

Workshop für SchülerInnen der Klassen 8-10

Mehr als nur Kindergeschichten: Was wir aus Märchen lernen können

Dr. Katja Freise, Seminar für Slavische Philologie

Märchen werden häufig auf Gegensätze wie Gut und Böse reduziert. Doch neben der kindgerecht- einfachen Handlungsstruktur basieren Märchen auf einer reichen und tiefgründigen Symbolik, die sie zu einem psychologisch komplexen Gebilde machen. Wir entschlüsseln die Symbolik des Märchens, werden typische Figurenkonstellationen in „Männer-“ und „Frauenmärchen“ erschließen und soziale Grundmuster erkennen. Motive wie die Bestrafung des Bösen oder die Belohnung des Helden werden dadurch in einem ganz neuen Licht erscheinen.

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Mittwoch 19. Juni 20.15 Uhr Apex Göttingen

Hermann Hesse, Siddhartha, indische Dichtung als Schattenspiel und beweglichen Scherenschnitten

Inszenierung und Textfassung entstanden mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlages Berlin.

Friedrich Raad / Theater der Dämmerung, Schauspieler und Scherenschnittkünstler

Hermann Hesses Siddhartha - eine indische Dichtung - erzählt die Lebensgeschichte des Brahmanensohnes Siddhartha und spielt in Indien zur Zeit Gotama Buddhas (5.Jahrhundert v. Chr.). Der junge Siddhartha sucht seine Vollendung, die weltüberwindende Wunschlosigkeit. Vom Wissen des Vaters und der Priester enttäuscht, verlässt er mit seinem Freund Govinda die Heimat, um bei den Samanas im Walde die strengste Askese zu erlernen. Doch der lebensfeindliche Zwang asketischer Kasteiungen erweist sich als schmerzvoll und unfruchtbar. Auf den Reisen erlebt Siddhartha eine Umkehrung seiner Existenz. Statt wie bisher aus dem Leben heraus lässt er sich jetzt ins Leben hineinfallen. Die Schönheit der sinnlichen Erfahrung der Welt geht ihm beglückend auf.

Durchlebte Askese und Sinnlichkeit führen bei Siddhartha schließlich zu Menschlichkeit und Herzöffnung.

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Freitag 21. Juni, 20.15 Uhr Apex Göttingen

Märchenkosmos die erste Reise - Der Asiatische Raum

Janette Rauch, Erzählerin, Gabriel Hernández Westpfahl, Gitarre

Janette Rauch ist gebürtige Schweizerin, Schauspielerin und bekannt aus vielen Kino-, Fernsehfilmen und Serien

Märchen gewähren Einblicke in fremde Kulturen, lassen uns reisen durch Raum und Zeit. Sie entführen uns in die Welt der Sprache, der Bilder und der Phantasie, verzaubern uns, machen Mut und schenken Kraft. Sie bringen uns mit unseren tiefsten Ängsten und Sehnsüchten in Berührung und lassen uns wieder träumen.

 

Freitag 12. Juli, 20.00 Uhr Altes Rasthaus Göttingen

Tausendundeine Nacht an der Seidenstraße

Claudia Ott, Nay/Rohrflöte

Hadi Alizadeh, Daff bzw. Tonbak/persische Perkussion

Erzählkonzert und Kurzvortrag mit der Übersetzerin Claudia Ott.

Tausendundeine Nacht, die uralte morgenländische Erzählsammlung, trägt viele verborgene Spuren der Seidenstraße. Abenteuer und Komödien, die an Orten der Seidenstraße spielen, werden präsentiert als musikalische Lesung mit persischer Perkussion sowie einem Kurzvortrag der Übersetzerin und Tausendundeine Nacht-Kennerin Dr. Claudia Ott.

Sie wurde 1998 im Fach Arabistik mit einer Arbeit zur arabischen Epik („Metamorphosen des Epos“) an der Freien Universität Berlin promoviert. Seit 2013 ist sie Lehrbeauftragte und Assoziiertes Mitglied am Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der Universität Göttingen. Claudia Ott ist regelmäßig als Autorin und Übersetzerin für verschiedene Rundfunkanstalten und Zeitungen tätig. Seit 2000 arbeitet sie hauptsächlich freiberuflich als literarische Übersetzerin aus dem Arabischen. Sie ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik. Für ihre Übersetzung von Tausendundeine Nacht erhielt Claudia Ott Förderstipendien des Deutschen Übersetzerfonds sowie des Deutschen Literaturfonds.

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Sonderveranstaltungen:

in Kooperation mit der Stadtbibliothek Göttingen

Donnerstags 13.06. + 20.06. jeweils 10.55 Uhr

Märchen aus dem Orient

Die ehrenamtlichen Vorleserinnen Charlotte Lammers und Martina Arnold lesen Märchen für Erwachsene

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Workshop „Die kleine Druckwerkstatt - Tausendundeine Nacht“

Durchführung: Dagmar Riggers, KAZ Göttingen + Gudrun Bartels, Göttinger Märchenland e.V.

geschlossene Veranstaltungen

Brüder-Grimm-Schule Göttingen

Hainberggymnasium Göttingen

Carl-Friedrich-Gauß Schule, Groß Schneen

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Zweisprachige Bilderbuchlesung im Chinesisch-Unterricht,

Hainberggymnasium

geschlossene Veranstaltung

Zhou Jun und Marko Heyse

Lesung der chin. Märchen „Von hohen Bergen und fließendem Wasser“

 

Die Geschichte spielt auf dem Gebiet der heutigen Provinz Hubei in Zentralchina und erzählt vom Musiker Boya, der die wahre Freundschaft findet und bald darauf wieder verliert. Es gibt einen Ort an dem sich die Ereignisse zugetragen haben sollen, doch vor allem ist die Geschichte bis heute eine Metapher für eine innige Freundschaft, die keiner Worte oder Gesten bedarf.

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