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16:00 16.01.2018
Göttinger Fernwehfestival: Begegnung in Nepal.
Göttinger Fernwehfestival: Begegnung in Nepal. Quelle: r
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Göttingen

Von Kapstadt zum Krügerpark ist der National-Geographic-Fotograf Dirk Bleyer gereist. In seiner Live-Reportage erzählt er davon, wie man sich als Teil einer Horde von Erdmännchen fühlt, und ob man sich über die Einladung von drei Elefanten zum Schlammbaden tatsächlich freut. Monatelang sei er in der Kaprepublik unterwegs gewesen, um für seine neue Multivisionsschau zu fotografieren, teilen die Organisatoren mit. Bleyer hat sich an subtropischen Stränden an der Garten Route, im wilden Buschland der Karoo und in ursprünglichen Dörfern in der Wild Coast und den Drakensbergen von Lesotho umgeschaut. Viel Gastfreundschaft habe er dabei erfahren. Mit einem Team von drei Kameraleuten sei er unterwegs gewesen.

Die Magie einer Insel hat Kai-Uwe Küchler in Island erkundet. Er entdeckte dort unverfälschte urwüchsige Natur, saubere Luft und glasklare Gebirgsbäche. Er war bei heißen Springquellen, hat kochende Schlammpfuhle mit ihren schwefeligen Rauchschwaden besucht, riesige Wasserfälle und den größten Gletscher Europas, den Vatnajökull, unter dem ein Vulkan brodelt. Davon berichtet er am Sonnabend ab 17 Uhr. Der Sonnabend endet mit dem Abenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg. Er erzählt ab 20 Uhr seine „Lagerfeuergeschichten“ von seinen Reisen und Hilfsprojekten.

Mit dem Vortrag von Matthias Hanke startet der Fernweh-Sonntag um 11 Uhr. Er berichtet in Wort und Bild von seiner Reise, die ihn „von Königsberg durch das Baltikum nach Sankt Petersburg“ geführt hat. Mehrfach war er in Nord-Ost-Europa unterwegs, zuletzt mit einem fast 50 Jahre alten Ford Taunus in Litauen, Lettland und Estland.

„Das schönste Ende der Welt“ nennen Gerhard und Petra Zwerger-Schoner Neuseeland. 200 Tage waren sie dort unterwegs. Am Sonntag ab 14 Uhr schildern sie in einer bildgewaltigen Reisereportage ihre Eindrücke und Erlebnisse von der Insel auf der anderen Seite der Erde. Sie befuhren Traumstraßen entlang unberührter Küsten, fanden schneebedeckte Gipfel über immergrünem Regenwald, rauchende Vulkane und thermale Wunderwelten, idyllisches Farmland und geschichtsträchtige Orte mit stolzer Maorikultur auf heiligem Land. Die österreichischen Abenteurer bereisten Neusseland mit Reisecamper und Geländewagen, mit Helikopter und Flugzeug, mit dem Kanu und zu Fuß.

Spitzbergen hat Jürgen Schütte mit dem Kanu erkundet, 850 Kilometer fuhr er mit dem Faltboot durch das Polarmeer. Davon berichtet er am Sonntag ab 17 Uhr. „In meinem Vortrag beschreibe ich Land und Leute. Besuche die historischen Plätze alter Entdecker, Forscher und Walfänger. Aber auch die Tierwelt Spitzbergens wird dem Zuschauer nahe gebracht. Ich berichte über spannende Eisbärerlebnisse, neugierige Polarfüchse, Robben und Walrossbegegnungen“, erklärt Schütte.

Mit der Bildreportage „Nepal – Acht, Der Weg hat ein Ziel“ endet das Festival am Sonntag um 19.30 Uhr. Der Himalaya-Spezialist, Fotograf und Filmemacher Dieter Glogowski berichtet von seinem jüngsten Projekt. Acht tibetische Glückssymbole in Form von Kupferplatten und gesegnet vom Abt Chökyi Nyima Rinpoche wurden an den Basislagern von Nepals Achttausendern hinterlegt. Dazu durchreiste der Fotograf mit acht ausgewählten Protagonisten die nepalesische Bergwelt.

Das „Extra“-Programm umfasst Vorträge über Neuguinea, Südtirol, das Nordkap und Kanada. Sondervorträge haben Tadschikistan, Peru, das Reisen im Alter und eine Ein-Dollar-Brille zum Thema. Im Foyer des ZHG wird am Sonnabend um 14 Uhr eine Ausstellung der Gesellschaft deutscher Tierfotografen eröffnet.

Tickets fürs Hauptprogramm gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt.

Von Peter Krüger-Lenz

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