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Göttingen 18 neue Begleiter im Ambulanten Hospiz an der Lutter Göttingen
Die Region Göttingen 18 neue Begleiter im Ambulanten Hospiz an der Lutter Göttingen
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13:08 29.03.2019
Neue ehrenamtliche Begleiter verstärken das Team des Ambulanten Hospizes an der Lutter. Quelle: r
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Göttingen

Mitarbeiter der Leitung und Betreuer feierten jetzt in den Räumen des Hospizes an der Humboldtallee den Abschluss der achtmonatigen Qualifikation.

Die Kursteilnehmer sind zwischen 25 und 72 Jahren alt und kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufszweigen, teilte Andrea Issendorf aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Krankenhauses Weende (EKW) mit.

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Persönliche Auseinandersetzung mit Verlust, Sterben und Tod

Im sogenannten Befähigungskurs seien die Ehrenamtlichen auf diese besondere Form der Begleitung vorbereitet worden. „Neben der persönlichen Auseinandersetzung mit den Themen Verlust, Sterben und Tod wurden grundlegendes Wissen über Phasenmodelle der Krisenbewältigung vermittelt und Kommunikationsmöglichkeiten dargestellt“, so Issendorf. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des ambulanten Hospizes seien nun befähigt, Menschen zu begleiten, sie im Alltag zu unterstützen, zu trösten „oder einfach für sie da zu sein“.

Die Ausbildung umfasst 100 Stunden – neuer Kurs ab August

Das Angebot des Ehrenamtes richte sich auch an Angehörige. Einsatzorte seien das häusliche Umfeld der Erkrankten sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen, das stationäre Hospiz und das EKW. „Die Ausbildung umfasst 100 Stunden und wurde geleitet von der Leiterin des Ambulanten Hospizes, Manuela Brandt-Durlach, und der Koordinatorin Manja Schondorf-Denecke.“ Ab August werde es einen neuen Kurs geben, so Issendorf. Bürger, die Interesse haben, können sich im Ambulanten Hospiz unter der Telefonnummer 0551/5034-3821 melden.

Seit 1992 begleitet das Ambulante Hospiz an der Lutter Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige. Der Einsatz der Ehrenamtlichen, ist für Betroffene kostenfrei. „Die Deckung der Kosten geschieht zum großen Teil durch Spenden“, betont Issendorf.

Das Hospiz im Tageblatt: Ein Ort, an dem gestorben werden darf;

Von Stefan Kirchhoff