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Göttingen 21 Kinder aus Russland in Dransfeld
Die Region Göttingen 21 Kinder aus Russland in Dransfeld
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19:42 24.07.2015
Vom Adelebser Verein „Humanitäre Hilfe für Kinder aus Tschernobyl und anderen Ländern nach Deutschland geholt: Kinder aus der russischen Stadt Klinzy und Umgebung.
Vom Adelebser Verein „Humanitäre Hilfe für Kinder aus Tschernobyl und anderen Ländern nach Deutschland geholt: Kinder aus der russischen Stadt Klinzy und Umgebung. Quelle: Hinzmann
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Adelebsen/Dransfeld

Die Kinder zwischen sechs und 14 Jahren dürfen drei Wochen mit ihren Betreuern im Schullandheim Dransfeld Am Hohen Hagen Ferien „in gesunder Umgebung“ machen. Gudrun Prutschke, Vorsitzende des Vereins, liegt viel daran, dass sich die Kinder „in gesunder Umgebung“ erholen können. So achtet sie mit ihrem Team auch auf gesunde und „garantiert unverstrahlte“ Ernährung. Der Aufenthalt helfe den Kindern sehr, da sie in ihrer Heimat immer noch täglich der Strahlung ausgesetzt seien.

Der 1997 gegründete Verein hilft aber nicht nur, indem er Kindern ermöglicht, in Deutschland Urlaub zu machen, sondern es werden auf vielfältige Weise verschiedene Einrichtungen im russischen Brjansker-Gebiet unterstützt. So wurden beispielsweise schon medizinische Geräte für das Gebietskrankenhaus in Klinzy und Ausstattung für Kindergärten und Schulen nach Russland gebracht. „Von den ersten Gruppen kommen jetzt schon die Kinder zu uns“, freut sich Prutschke.

Finanziert wird das alles nur durch Sponsoren und Spendengelder. Der Aufenthalt einer Gruppe kostet rund 14 000 Euro, gibt Prutschke zu bedenken. „Es ist einfach toll, wie viel Unterstützung wir erfahren.“ Am Ende des Monats geht es für die Kinder  gen Heimat. Für Prutschke fangen die Vorbereitungen für die nächste Freizeit in zwei Jahren an.

Von Sebastian Wels

Infos unter ►www.adelebsen-tschernobylhilfe.de