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Göttingen 2100 Flüchtlinge im Lager Friedland
Die Region Göttingen 2100 Flüchtlinge im Lager Friedland
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17:53 29.07.2015
Von Jürgen Gückel
Quelle: SPF (Symbolbild)
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Das bestätigt auf Anfrage der stellvertretende Leiter der Einrichtung, Lorenz Große. Im Niedersächsischen Innenministerium, so ein Sprecher, sei man landesweit fieberhaft auf der Suche nach neuen Erstaufnahmekapazitäten. Tatsächlich aber weisen inzwischen andere Erstaufnahmestellen Neuankömmlinge, die keinen Platz mehr finden, dem Lager Friedland zu. Auch aus anderen Bundesländern, so Große, sei auf Friedland verwiesen worden. Die niedersächsische Einrichtung liege in Deutschland so zentral, dass in Hessen oder Nordrhein-Westfalen abgewiesene Menschen nun hier Aufnahme suchen. Deren Zahl stieg in den vergangenen Tagen sprunghaft an.

 
In der Sporthalle des Landkreises erhofft sich das Lager weitere Kapzität für 150 Menschen. Sie müssten von einem externen Unternehmen verpflegt und befördert werden. Die Vorbereitung laufe noch. Vor allem solche Flüchtlinge, die ihre Aufnahmeformalitäten hinter sich haben, sollen im Nachbardorf untergebracht werden. In Friedland werden überwiegend Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Eritrea und Afghanistan aufgenommen. In den letzten Tagen waren es täglich 150 Neuankömmlinge bei jeweils nur 60 Abgängen. Beide Sporthallen sollen zum Ende der Sommerferien wieder dem Schulsport zur Verfügug stehen. Bis dann, so Große, müsse das Land neue Erstaufnahmeeinrichtugnen in Betrieb genomen haben.