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Göttingen 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Wittenberg und Göttingen
Die Region Göttingen 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Wittenberg und Göttingen
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19:25 13.10.2013
Von Katharina Klocke
Erinnerungen an 25 Jahre Städtepartnerschaft: Scheurell, Meyer, Johannson, Naumann und Block (v. l.). Quelle: Heller
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Göttingen

Erst Monate später,  als ein Zug aus Göttingen angekündigt wurde, begann er, die Sache spannend zu finden. 1990 standen 650 Menschen aus Göttingen auf dem Wittenberger Markt. Das sei ein emotionaler Moment gewesen, erzählt Naumann, seit 23 Jahren Träger der Amtskette des Oberbürgermeisters.

Das Wittenberger Stadtoberhaupt, Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD), der Wittenberger Landtagsabgeordnete und Ratspolitiker Frank Scheurell (CDU) und Achim Block, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Göttinger Rat, erinnerten sich am Sonntag anlässlich einer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft an die Anfänge.

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Mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, ergab die Befragung durch Göttingens Stadtsprecher Detlef Johannson im Alten Rathaus.

Block sah die Verbindung zwischen den beiden Städten nicht allein als kommunale Angelegenheit, sondern wertete sie als Prozess „im Zuge der allgemeinen Entspannung zwischen West und Ost“. Zu Beginn erinnerte er sich an „eine gewisse steife Höflichkeit“ in den Gesprächen zwischen Göttingern und Wittenbergern, bei denen der politische Wandel ausgespart wurde.

Meyer erinnerte sich an die erste Zugfahrt durch den Südharz und die Euphorie der Göttinger, den Freunden in Wittenberg nach dem Fall der Mauer beim Aufbau helfen zu wollen. Scheurell freute sich über Kontakte zu Göttinger Handwerkern „wie du und ich“, aus denen Freundschaften entstanden.