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Göttingen 40 Jahre Kindergarten Angerstein
Die Region Göttingen 40 Jahre Kindergarten Angerstein
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18:27 20.06.2013
Ein Jahr nach der Eröffnung: Viele Kinder besuchen bereits den Angersteiner Kindergarten.
Ein Jahr nach der Eröffnung: Viele Kinder besuchen bereits den Angersteiner Kindergarten. Quelle: EF
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Angerstein

Auf einem Privatgrundstück am südlichen Ortseingang platzierte sie eine Holzbaracke – der sogenannte Erntekindergarten für 25 bis 30 Kinder war vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet. Mit dem Kriegsende 1945 war auch die Kindergartenzeit in Angerstein wieder zu Ende.

Anfang der 70er-Jahre wurde auf Initiative von Angersteiner Eltern erneut ein Kindergarten eingerichtet. Zunächst gab es nur einen Kinderspielkreis für Vorschulkinder an zwei Nachmittagen. Aber die Einwohnerzahl von Angerstein wuchs. Die Eltern sammelten Unterschriften, und ein Kindergarten mit drei Gruppenräumen wurde auf dem Gelände des alten Friedhofs in der Springstraße gebaut und übergeben.

Plätze für 66 Kinder

Plätze für 66 Kinder bot der Kindergarten gleich bei der Eröffnung. Von Anfang an gab es eine Ganztagsgruppe. 1,25 Mark kostete damals das Mittagessen. Doch Angerstein wuchs weiter, und die drei Gruppen reichten bald nicht mehr aus. Eine Erweiterung wurde beschlossen. Im November 1993 wurde der vierte Gruppenraum bezogen.

Zurzeit gibt es im Kindergarten Spatzennest 69 Plätze in drei Gruppen und, weil der Bedarf nach Betreuung für die Unter-Dreijährigen wächst, seit drei Jahren eine Krippengruppe für 15 Kinder. Unter Leitung von Silke Bokelmann kümmern sich sieben Betreuungskräfte um die „kleinen Spatzen“ und eine Hauswirtschafterin bekocht sie.

Der „singende Polizist“

Am Sonnabend, 22. Juni, um 11 Uhr eröffnet die Gemeinde-Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos) das Fest. Der „singende Polizist“ Marc Elges tritt um 12 Uhr in der Halle auf, um 15 Uhr ist die Musikschule Carola Rhode zu Gast. Auf dem Außengelände sind Aktionen und ein Luftballonwettbewerb geplant und von 14 bis 16 Uhr spielt Rolf die Drehorgel. Unterwegs ist dort auch die Gruppe „Plessegroove“.

Von Ute Lawrenz