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Göttingen 500 Besucher beim Rosdorfer Frühlingsmarkt
Die Region Göttingen 500 Besucher beim Rosdorfer Frühlingsmarkt
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17:17 11.03.2012
Der Vater stellt sie her, der Sohn verkauft sie: Klaus Hartwig mit seinen Häschen beim Rosdorfer Frühlingsmarkt.
Der Vater stellt sie her, der Sohn verkauft sie: Klaus Hartwig mit seinen Häschen beim Rosdorfer Frühlingsmarkt. Quelle: Heller
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Auch die 25 Händler, deren Angebot von Kunsthandwerk über bemalte Eier bis hin zu hausgemachtem Likör reichte, hatten gut zu tun. „Das ist der absolute Wahnsinn, so voll war es noch nie“, jubilierte denn auch Veranstalterin Sabine Wulke, die mehr als 500 Besucher zählte. Die erfreuten sich zum Beispiel an den Plüschtieren am Stand von Klaus Hartwig. Häschen, Teddys, sogar ein Känguru hatte er im Angebot. „Alles handgemacht“, versicherte der Göttinger – und zwar von seinem Vater. Der sei zwar schon 87 Jahre alt, doch handwerklich habe er es immer noch drauf, erklärte Hartwig und ließ eine Marionette tanzen. „Der Markt ist hervorragend besucht, der Umsatz ist gut.“

Das konnte Celia Mollmeier nur unterstreichen. „So viele Leute wie noch nie“ hatte die Inhaberin des Rosdorfer Puppenstudios gezählt – und sich für diese auch gleich etwas Besonderes einfallen lassen. Blumen aus finnischem Papiergarn bot sie unter anderem feil, darunter Chrysanthemen, Tulpen, Rosen und Krokusse. Sogar eine Amaryllis hatte sie gebastelt. „Boah, klasse, ganz toll“, entfuhr es angesichts dieser Vielfalt einer Besucherin.

Einige Stände weiter gab es etwas zur Beruhigung: Likör aus eigener Herstellung, wie das Werbeschild verriet – aus Brombeeren, Zwetschge oder Mirabelle. Unterdessen erklärte Annegret Kunz einem Besucher, wie sie es schafft, in Gänseeier kleine Wunderwerke zu fräsen: „mit einem Zahnarztbohrer“. „Ich finde das fantastisch“, sagte der Mann, kaufte aber dann ob der teuren Verzierung mit „echten Swarovskis“ (Kunz) doch kein Ei. Besser lief es an der Kuchentheke: Da gingen die letzten Stücke über den Tresen.