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Göttingen 500 Rätselbegeisterte treten bei Göttinger Outdoor-Stadtrallye an
Die Region Göttingen 500 Rätselbegeisterte treten bei Göttinger Outdoor-Stadtrallye an
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00:18 07.05.2019
Alexandra Pahl (li.) und Karen Koopmann haben alle acht Stationen der Outdoor-Stadtrallye erfolgreich absolviert. Quelle: Richter
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Göttingen

 Etwa 500 Rätselbegeisterte haben am Sonnabend an der vierten Outdoor-Stadtrallye des Unternehmens Breakout Göttingen teilgenommen. Es galt, an acht verschiedenen Stationen in der Innenstadt Rätsel zu lösen und Punkte zu sammeln. Für die drei schnellsten Teams gibt es jeweils einen Beutel voller Preise, darunter Brettspiele, Frühstücksgutscheine und Kinokarten.

Bereits eine Viertelstunde vor Anmeldebeginn um 12 Uhr hatten sich die ersten Gruppen am Wilhelmsplatz eingefunden. Die Regeln waren schnell erklärt: Jeweils am Start- und Endpunkt wurde die Zeit der Teilnehmer genommen. Dazwischen mussten sie an den einzelnen Stationen Rätsel lösen, für die richtige Antwort gab es einen Stempel. Die Reihenfolge konnten sie sich die selbst überlegen, für besonders Ehrgeizige war das bereits das erste Quiz, denn es galt bei der Wahl der Route möglichst wenig Zeit zu verlieren.

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Sportlicher Ehrgeiz vs. entspanntes Ablaufen

Miriam Gerritzen, Elsa Rommerskirchen und Lea Fischer waren zum ersten Mal bei der Outdoor-Stadtrallye dabei. Sie wollten es eher entspannt angehen lassen, damit der Spaß nicht verloren gehe. Dass sie die Rätsel lösen würden, daran hatte Gerritzen keine Zweifel: „Ich habe schlaue Freunde, die schaffen das schon“, sagte sie lachend.

4. Outdoor-Stadtrallye in Göttingen

Für Gaby Kämper und Brigitte Pätzel war die Lichtenberg-Statue ihre zweite Station. Dort mussten sie drei Routen im Stadtplan einzeichnen und die sich daraus grafisch ergebenden Zahlen notieren. Sie habe bereits bei einer vorangegangenen Stadtrallye mitgemacht, sei damals aber nicht so weit gekommen. „Dieses Mal habe ich mehr Ehrgeiz“, sagte Kämper und schon ging es für die beiden weiter.

Überraschung am Deutschen Theater

Am Deutschen Theater wartete eine Überraschung auf die Teilnehmer: Statt einfach einen weiteren Stempel zu ergattern, gab es oben drauf noch eine bis dahin geheimgehaltene Zusatzstation am Albaniplatz. Claudia Hoffmeister und Hündin Luna vom Team „Doc Luna“ brauchten nicht lange, bis sie sich dahin aufmachen konnten. „Ich liebe Rätsel“, sagte Hoffmeister gut gelaunt. Bei den Aufgaben der Stadtrallye müsse man schon gut nachdenken, „aber dann findet man auch die Lösung“.

Das bestätigten auch Deborah Schopp und Jan Wisniewski, die die Station am Waageplatz betreuten. „Die sind alle relativ fix“, sagte Wisniewski. Viel Hilfestellung sei nicht erforderlich. Um entwischten Geistern das Handwerk zu legen, mussten die Rallye-Teilnehmer an ihrer Station unter verschiedenen Silbenfolgen den richtigen Zauberspruch ausmachen.

Knifflige Aufgaben auf Wall und Albaniplatz

Deutlich komplizierter war da die Station am Wall, die mehrere Teilnehmer zusammen mit der auf dem Albaniplatz am schwierigsten fanden. Dort – für sie war es die vorletzte Station – brauchten auch Corinna Hilker, Urs Prang und Hündin Lotte am längsten. Aufgabe war es, vier verschiedene Sternenbilder einzuzeichnen, die auf Karten vorgegeben wurden und am Ende eine Zahlenkombination ergaben. Ihr habe die Aktion „megaviel Spaß gemacht“, sagte Hilker. „Ich finde es schön, dass es eine Rallye ist, bei der jeder mitmachen kann.“

Das ist auch der Gedanke dahinter gewesen, wie Jannis Pochert, Geschäftsführer von Breakout Göttingen, erklärt. Zwar seien die Rätsel dieses Jahr nicht ganz so leicht, aber trotzdem noch so gut lösbar, dass zum Beispiel auch Familien mit Kindern mitmachen konnten. Die Gewinner werden am Sonntag auf der Facebook-Seite des Unternehmens bekannt gegeben.

Kämper und Pätzel jedenfalls waren mit ihrem Ergebnis zufrieden: 1 Stunde und 34 Minuten haben sie am Ende gebraucht. Es habe viel Spaß gemacht, sich draußen zu bewegen und von einer Station zur nächsten zu gehen, „wie Schnitzeljagd früher“, sagte Kämper grinsend.

Von Nora Garben