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Göttingen Gasalarm in Göttinger Uni bleibt rätselhaft
Die Region Göttingen Gasalarm in Göttinger Uni bleibt rätselhaft
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16:14 13.06.2019
Ein Gasalarm auf dem Nordcampus der Uni Göttingen war – zum Glück – wohl ein Fehlalarm. (Symbolfoto) Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Der Gasalarm auf dem Nordcampus der Uni Göttingen war ein Fehlalarm. Auch am Tag nach dem Vorfall ist kein Leck in einer Gasleitung oder eine andere Ursache gefunden worden. Etwa 60 Studenten und Uniangehörige mussten das Gebäude der Fakultät für Chemie am Mittwochnachmittag für mehrere Stunden verlassen.

„Es ist alles in Ordnung, es gibt keine Gefahr, es herrscht wieder ganz normaler Betrieb“, versicherte der Pressesprecher der Universität Göttingen, Thomas Richter am Donnerstag. Zugleich fügte er an: „Es wurden kein Leck in einer Gasleitung und auch keine anderen Schäden festgestellt.“

Notfallmanagement funktioniert

Am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr hatte ein Hausmeister in dem Gebäude an der Tammannstraße einen vermeintlichen Gasgeruch festgestellt und sofort eine Alarmkette ausgelöst. Als die Feuerwehr kurz darauf eintraf, hatten bereits alle Studenten und anderen Nutzer das Gebäude verlassen, bestätigte am Donnerstag der Sprecher der Berufsfeuerwehr, Frank Gloth. Seine etwa 20 Kollegen hätten das Gebäude und Umfeld darauf abgesperrt, Spezialkräfte zudem Luftmessungen durchgeführt.

Dabei sei allerdings nichts Ungewöhnliches festgestellt worden, so Gloth. Das bestätigt auch Richter. Die Ursache des Geruchs bleib damit ungeklärt. Verletzt worden sei niemand. Es habe auch keine Folgeschäden durch die Evakuierung gegeben. Zugleich lobt Richter alle Beteiligten: Das Notfallmanagement „hat hervorragend funktioniert“. Am Donnerstag hätten alle den Unibetrieb wieder wie gewohnt aufnehmen können. Das Gebäude wird vor allem für praktische Ausbildungseinheiten genutzt.

Wie riecht Göttinger Gas?

Auch wenn es kein Gasleck gab, hätten die Beteiligten offensichtlich richtig gehandelt, sagt die Sprecherin der Göttinger Stadtwerke, Claudia Weitemeyer. Bei einem vermuteten Gasgeruch sollte man den Bereich verlassen und neben Feuerwehr und Polizei die Stadtwerke unter der Notfallnummer 0551/301333 informieren.

Göttinger Gas habe einen stechenden, beißenden und chemisch erscheinenden Geruch, der alarmierend wirkt, erklärt Weitemeyer. Seit 2011 werde dem Gas der dafür entwickelte Geruchsstoff Gasodor-S-Free beigemischt. Der früher übliche Duft nach faulen Eiern oder Schwefel sei seitdem passé. Infobroschüren mit entsprechender Duftprobe gebe es bei den Stadtwerken, Hildebrandstraße 1.

Von Ulrich Schubert

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