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Göttingen 60 neue Wohnungen an der Hannoverschen Straße
Die Region Göttingen 60 neue Wohnungen an der Hannoverschen Straße
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19:06 24.07.2018
Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Claudia Leuner-Haverich legten gemeinsam den Grundstein für die beiden neuen Gebäude. Quelle: Wölk
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Weende

Am Dienstag erfolgte die Grundsteinlegung an der Hannoverschen Straße 157 bis 163. Claudia Leuner-Haverich, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft, erklärte in ihrer Ansprache, dass Göttingen Wohnungen benötige, da die Stadt wachse. Bei der Wahl des Wohnortes spiele für Wohnungssuchende auch immer die Infrastruktur eine Rolle. Diese sei am Standort an der Hannoverschen Straße gegeben. „Die größeren Göttinger Ortsteile wie Weende haben für Wohnungssuchende eine besondere Attraktivität“, sagte Leuner-Haverich. Dies sei der Fall, weil es in den Ortsteilen zum einen eine dörfliche Gemeinschaft gebe, man aber zum anderen dennoch die Vorteile einer Großstadt genießen könne. Ein Problem beim Wohnungsbau sei aber, dass es kaum noch neues Bauland gebe. Dies sei auch mit ein Grund gewesen, weshalb die bisherigen vier Häuser an der Hannoverschen Straße abgerissen worden sei. „Die vier Gebäude mit jeweils vier Wohnungen stammten aus dem Jahr 1927 und eine Sanierung wäre nicht wirtschaftlich gewesen“, sagte Leuner-Haverich. Die jetzt entstehenden 60 Wohnungen haben zwischen anderthalb und drei Zimmern. „Alle Wohnungen werden barrierefrei sein und über eine Fußbodenheizung verfügen“, sagte Leuner-Haverich. Ein Teil der Wohnungen soll zudem rollstuhlgerecht gebaut werden. „Die Wohnungen werden zudem alle mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet“, berichtete die Geschäftsführerin. Des Weiteren erhalten beide Gebäude eine Tiefgarage, in der nicht nur Stellplätze für Pkws gemietet werden können, sondern auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese sollen laut Leuner-Haverich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sein. Beim Bau der Gebäude werde auf eine energetische Optimierung geachtet, die höher sei, als die gesetzlichen Vorgaben. „Bei der Wärmeversorgung werden wir eine Kombination aus geothermischer Wärme und dem Einsatz einer Sole-Wasser-Wärmepumpe zur Erzeugung von Warmwasser einsetzen“, sagte die Geschäftsführerin.

Ladestation für E-Bikes

Zur Beleuchtung des Gebäudes werde ausschließlich LED-Technik verwendet. Zudem sei eine Ladestation für E-Bikes geplant und bei Bedarf könne auch eine Ladestation für E-Autos gebaut werden. Ein Viertel der Wohnungen werde vom Land Niedersachsen öffentlich gefördert und die Kaltmiete betrage dann pro Quadratmeter sieben Euro. Für diese Wohnungen gebe es eine Einkommensgrenze. Bei den Wohnungen, die nicht vom Land gefördert werden liege der Quadratmeterpreis bei neun Euro. „Ein Dank gilt dem Planungsteam, das gute Arbeit geleistet hat“, sagte Leuner-Haverich. Sie rechnet damit, dass die ersten Einzüge im Herbst des kommenden Jahres stattfinden können.

Ein Prozent des Wohnungsbedarfs bis 2031

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) dankte den Verantwortlichen der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft dafür, dass an der Hannoverschen Straße aus 16 Wohnungen 60 werden. Dies sei ein Prozent des Bedarfes, den es bis 2031 gebe. Er erinnerte zudem daran, dass es wichtig sei, sich mit dem Thema Wohnungsbau auseinanderzusetzen, insbesondere im Hinblick auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum, weil sich sonst Normalverdiener bald das Wohnen in einer Stadt nicht mehr erlauben können. Bei der Schaffung von Wohnraum sei es zudem wichtig, dass die Dauer, bis ein Bauantrag genehmigt werde, kürzer werde. Hier müssten die Menschen, die bauen wollen und die, die eine Wohnung suchen Priorität haben. „Da Göttingen wächst, reicht es nicht aus 3000 Wohnungen bis 2019 auszuweisen“, sagte Köhler. Er sprach aber auch ein weiteres Problem an, dass es derzeit im Baubereich gibt, nämlich, dass es aufgrund des momentanen Baubooms schwer sei Handwerker zu finden.

Von Vera Wölk

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