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Göttingen 700 Kubikmeter Granit für die Göttinger City
Die Region Göttingen 700 Kubikmeter Granit für die Göttinger City
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19:46 08.03.2013
Von Michael Brakemeier
Pflastern damals: An der Wende zum 20. Jahrhundert werden die Flächen am Rathaus mit Kopfstein gepflastert.
Pflastern damals: An der Wende zum 20. Jahrhundert werden die Flächen am Rathaus mit Kopfstein gepflastert. Quelle: Sammlung Zeitzeug
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Damit setzt die Stadt die im vergangenen Jahr in der Weender Straße begonnenen Arbeiten fort. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von knapp neun Monaten, wie Oberbauleiter Otmar Schneider am Donnerstag im Bauausschuss darlegte. Parallel zu den Leitungsarbeiten sollen auch die Pflasterarbeiten beginnen. Als letzter Abschnitt ist dabei der Markplatz im Oktober und November vorgesehen.

Nach Schneiders Angaben werden 5000 Quadratmeter neues Pflaster verlegt. Der benötigte Granit hat ein Volumen von 700 Kubikmetern. Bei den Bauarbeiten würden knapp 18 500 Tonnen Material bewegt werden. Das, so Schneider, entspreche 1850 Lkw-Ladungen. Daraus ergeben sich 3700 Lkw-Fahrten zur und von der Baustelle.

„Eine komplexe Angelegenheit“, sagte Michael Ernst, Fachbereichsleiter Tiefbau. Zeitgleich geplante Baumaßnahmen von Hauseigentümern in dem Bereich würden die Sache erschweren. Diese müssten, so Ernst, warten, bis die städtischen Arbeiten fertig sind.

27 000 Quadratmeter neues Pflaster

Die Verwaltung hat in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen erneut dementiert, dass es bei den abgeschlossenen Pflasterarbeiten „handwerkliche und planerische Fehler“ gebe. Von 2004 bis einschließlich 2013 würden in der Innenstadt rund 27 000 Quadratmeter neu gepflastert und geteert.

Bislang sei es bei rund 115 Quadratmetern zu „geringfügigen Schadensbildern“ gekommen. Der Gewährleistungszeitraum betrage fünf Jahre.

Während der anstehenden Bauarbeiten müssen die Kunsthandwerkerstände vom Kornmarkt in die Weender Straße im Bereich zwischen Barfüßer- und Theaterstraße umziehen. Dortwird ebenfalls der Blumenmarkt seinen Platz erhalten. Von dem Umzug betroffen sind auch Infostände von Parteien und Verbänden – sie sind künftig in dem Abschnitt zwischen Theaterstraße und Jüdenstraße zu finden.

Der Ostermarkt und Lieselmarkt finden ausnahmsweise in diesem Jahr auf dem nördlichen Johanniskirchhof statt. In den von der Baustelle unmittelbar betroffenen Bereichen werde die Verwaltung, so heißt es in einer Mitteilung, auf eine Gebührenerhebung für Sondernutzungen verzichten.

Eine Antragstellung sei dennoch erforderlich, „um eine Koordination zwischen Baustelle und den verschiedenen Sondernutzungen zu gewährleisten“. Die Nutzung öffentlicher Flächen ohne Erlaubnis stelle eine Ordnungswidrigkeit dar.