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Göttingen A 7: Vergessener Lärmschutz wird eingebaut
Die Region Göttingen A 7: Vergessener Lärmschutz wird eingebaut
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19:23 29.07.2011
„An der Springmühle“ nördlich des Kaufparks in Göttingen: Ab Montag wird auf der A 7 eine Lärmschutzwand gebaut.
„An der Springmühle“ nördlich des Kaufparks in Göttingen: Ab Montag wird auf der A 7 eine Lärmschutzwand gebaut. Quelle: CH
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Auf Protest der Anlieger räumte die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein, dass deren Einbau in dem Teilstück nördlich des Kaufparks versäumt worden sei (Tageblatt berichtete). Um die Anlieger vor allem vor nächtlichem Verkehrslärm zu schützen, wurde auf dem etwa einen Kilometer langen Abschnitt nördlich der Anschlussstelle Göttingen ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern angeordnet.

Ende dieser Woche wurde nun in Fahrtrichtung Süd mit den Vorbereitungen für den Einbau der vergessenen Lärmschutzwände begonnen, die Baustelle eingerichtet und trotz Ferienreisezeit bereits ein Fahrstreifen in Richtung Süden gesperrt. Dem Verkehr stehen nur zwei Spuren zur Verfügung.

Ab Montag, so bestätigt der stellvertretende Leiter der Straßenbaubehörde, Heiko Lange, würden die Bauarbeiten beginnen. Darüber hinaus werde als Verkehrssicherungsmaßnahme das Tempo weiter, auf 80 Stundenkilometer, reduziert.

Im Anschluss an die Arbeiten auf der Westseite der A 7 wird auch an der Ostseite – in Fahrtrichtung Nord – die fehlende Lärmschutzwand gebaut. Die Bauarbeiten in dem Abschnitt würden bis Ende September abgeschlossen sein, so Lange. Die Kosten der Maßnahme beziffert er auf etwa 1,5 Millionen Euro.

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