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Göttingen AVG-Vortrag zur Geschichte der Einrichtung
Die Region Göttingen AVG-Vortrag zur Geschichte der Einrichtung
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20:25 09.09.2009
Blick in die Sterne: Observatorium am Hainberg. Quelle: Heller
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Beginn ist am Sonnabend, 12. September, um 15.30 Uhr im Gebäude der Volkshochschule, Bahnhofsallee 7. Seit Februar 2009 ist die AVG Eigentümerin des Hainberg-Areals. Bereits seit 2005 macht sie das Observatorium der Öffentlichkeit zugänglich.

Die Geschichte des Hainberg-Observatoriums beginnt 1927 mit der Inbetriebnahme des Hainberg-Astrographen. Das nach ihm benannte Astrographen-Gebäude wurde Ende 1929 fertiggestellt und bildete den Anfang des jetzigen Observatoriums. Als Astrograph wird ein astronomisches Teleksop immer dann bezeichnet, wenn es für fotografische Zwecke optimiert ist, berichtet Matthias Elsen von der AVG. Die „Außenstation“ der Universitätssternwarte in der Geismarlandstraße konzipierten 1927 der damalige Sternwartendirektor Hans Kienle und dessen Assistent Otto Heckmann, weil der Einfluss des Verkehrs auf der Geismarlandstraße sowie die allgemeine Zunahme Beleuchtung zunehmend die Arbeiten in der Sternwarte störten. Schon 1900 hatte Karl Schwarzschild die Idee eines Observatoriums-Standortes fernab störenden Stadtlichtes.

170 Meter über dem Dunst

Das heutige Observatorium liege dazu noch 170 Meter höher als die historische Sternwarte, sagt Elsen. Das bedeutete damals weitere Vorteile bei den häufigen Dunst- und Nebelwetterlagen im Leinetal.

Von mib

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