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Göttingen AWO und Gemeindejugendpflege Bovenden bieten Ferienbetreuung an
Die Region Göttingen AWO und Gemeindejugendpflege Bovenden bieten Ferienbetreuung an
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21:25 24.07.2013
Haben Spaß: Kinder bei der gemeinsamen Ferienbetreuung von Awo-Familienzentrum und Kinder- und Jugendbüro Bovenden.
Haben Spaß: Kinder bei der gemeinsamen Ferienbetruung von Awo-Familienzentrum und Kinder- und Jugendbüro Bovenden. Quelle: Hinzmann
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Bovenden

Die Sozialassistentin und Vertretungskraft in der Kinderkrippe Krabbelkiste der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hilft mit bei der Sommerferienbetreuung des Awo-Familienzentrums und des Kinder- und Jugendbüros Bovenden im Awo-Schulkinderhaus in der Grundschule.

Die Studentin der Sozialwissenschaften, Anna-Lena Steinbiß, ist über ein Praktikum dazugekommen. Und weil das gut zu ihrem Studium passe, sei sie bei der Ferienbetreuung dabei. Hier könne sie zu der Theorie im Hörsaal die nötige praktische Erfahrung sammeln, meint sie.

Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren

Der elfjährige Leon und seine Geschwister Joscha (9) und Béla (7) nehmen schon zum zweiten Mal teil. Dass Leon am Anfang viele Kinder nicht kennt, macht ihm keine Schwierigkeiten. Immerhin hat er ja seine Geschwister. Mit einem Dutzend Kinder in der ersten Woche und 14 Anmeldungen in der zweiten ist das Angebot nicht ganz voll. Mit 20 Kindern wäre es ausgelastet, sagt Anke Ufer vom Kinder- und Jugendbüro.

Schon zum fünften Mal bietet die Awo mit dem Jugendbüro eine verlässliche Ferienbetreuung für Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren an. Während der Schließzeiten der anderen Betreuungseinrichtungen springt die Awo damit ein. Weil die Ausdehnung auf drei Wochen nicht gut angenommen wurde, sei sie wieder zurückgenommen worden, sagt Ufer.

Mittags werden sie mit Essen versorgt

Zum ersten Mal gebe es in diesem Jahr kein Thema. „Wir wollen sehen, was das Wetter hergibt.“ So ging es am zweiten Betreuungstag nach Göttingen auf die Schillerwiese. Ufer plante auch einen Besuch im Freibad. Zum ersten Mal steht in diesem Jahr der Kleinbus der Gemeinde für Fahrten mit den Kindern zur Verfügung.

In der Zeit von 8 bis 9 Uhr kommen die Kinder, bis 15.30 Uhr können sie bleiben. Mittags werden sie mit Essen versorgt. Ufer sieht die Awo-Ferienbetreuung als „wichtiges Angebot“ für die Eltern. Gerade Alleinerziehende könnten damit manchen Engpass bei der Betreuung ihrer Kinder vermeiden. Allerdings werde das Angebot nicht so gut genutzt wie die verlässliche Betreuung des Kinder- und Jugendbüros an den zwei ersten und drei letzten Ferientagen. Diese Tage seien überbucht, so Ufer.

Von Ute Lawrenz