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Göttingen Ärger wegen Umleitung im Göttinger Blümchenviertel
Die Region Göttingen Ärger wegen Umleitung im Göttinger Blümchenviertel
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08:39 23.10.2017
Auf der Suche nach einem Schleichweg blockieren Lkw-Fahrer immer wieder die schmale Pfalz-Grona-Breite. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen

Nicht zum ersten Mal haben sich die Bürger aus dem Wohngebiet in der Göttinger Weststadt im Unterausschuss des Rates für die Sanierung dieses Viertels bitter beklagt. Immer wieder würden Lkw auf der Suche nach einer eigenen Umleitung durch die schmale Pfalz-Grona-Breite fahren, die Stadtbusse und andere Fahrzeuge blockieren und Fußgänger gefährden. Hintergrund sind umfangreiche Bauarbeiten im Maschmühlenweg. Seit zwei Jahren ist die Hauptstraße an der Bahnlinie gesperrt. Der Verkehr wird über Hagenweg, Königsallee und Godehardstraße umgeleitet. Immer wieder aber suchen Autofahrer zwischen Hagenweg und Godehardstraße eine kürzere und direkt Verbindung - eben durch die Pfalz-Grona-Breite.

„Wir sehen die Probleme und haben ja auch schon reagiert“, versicherte Stadtbaurat Thomas Dienberg den aufgebrachten Bürgern im Ausschuss. Seit dem Frühjahr dürften Autos in der Straße halbseitig auf den Fußwegen geparkt werden. Damit habe sich der Durchfluss verbesser und erhöht.

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Das reicht den Anwohnern nicht. Sie forderten erneut, dass nur Anlieger in das Viertel einfahren dürfen - geregelt durch zusätzliche Schilder. „Darauf haben wir bewusst verzichtet“, konterte Dienberg. Zum einen sei das aus Sicht der Verwaltung nicht wirklich notwendig. Zum anderen sei das kaum kontrollierbar.

Dienberg verwies auch darauf, dass die Sonderregel für Parken auf dem Fußweg später wieder zurückgenommen werde. Mit später meinte er die Zeit, wenn die Arbeiten im Maschmühlenweg abgeschlossen sind und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben wird. „Und das ist ja schon bald soweit“, so der Baurat - „voraussichtlich am 22. November“.

Von Ulrich Schubert

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