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Göttingen Aktionen, Diskussionen und Filme in Göttingen zum Weltfrauentag
Die Region Göttingen Aktionen, Diskussionen und Filme in Göttingen zum Weltfrauentag
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20:25 05.03.2013
Von Ulrich Schubert
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Unter anderem um ihr aktives und passives Wahlrecht sowie um menschliche Bedingungen und gleiche Löhne im Arbeitsbereich. Es sind Ziele, die selbst in Europa noch in weiter Ferne liegen. Auch deshalb liegt der Schwerpunkt des Weltfrauentages in diesem Jahr auf „Diskussionen um aktuelle und zukünftige Strategien in der Gleichstellungs- und Frauenpolitik“. Hauptveranstalter ist das Frauenforum Göttingen, ein Netzwerk mit etwa 20 Initiativen, Parteien, Gewerkschaften und Beratungseinrichtungen in Stadt und Landkreis.

Im Mittelpunkt ihrer Veranstaltungen steht eine Diskussionsrunde am Montag, 11. März. Ab 17 Uhr sprechen im Neuen Rathaus der Stadt Göttingen Politikerinnen mit Gästen über den ersten Gleichstellungsbericht des Bundes  – ein bisher kaum wahrgenommenes Gutachten von 2008 mit viel Zündstoff.

Auf dem Podium sitzen Ute Klammer (Vorsitzende der Berichtskommission), Hannelore Buls (Vorsitzende des Deutschen Frauenrates), Almuth von Below-Neufeldt (Bundes-FDP), Claudia Schlenker (Bundes-Grüne), die Göttingerin Inge Wettig-Danielmeier (AG sozialdemokratischer Frauen) und Ines Pohl (Taz) als Moderatorin.

Weitere Veranstaltungen am  Weltfrauentag am kommenden Freitag, 8. März: Feministischer Aktionstag mit vielen Aktionen von 15 bis 18 Uhr auf dem Jakobikirchhof;  Walkingkurs für Frauen mit dem ASC um 9 Uhr am Petri-Haus in Grone, (St.-Heinrich-Straße 1); Frauenfrühstück mit Lesung – Wissenschaftlerinnen lesen ab 10.30 Uhr in der Alten Mensa am Wilhelmsplatz aus Werken ihrer Lieblingsautorinnen; Kino exklusiv für Mädchen ab 12 mit dem Film Fightgirl Ayse um 16 Uhr im Lumière (Geismar Landstraße 19).

Darüber hinaus gibt es: am heutigen Mittwoch, 6. März, ab 20 Uhr im Apex (Burgstraße 46) eine Diskussion zur Frage „Können Frauen besser mit Geld umgehen?“; am Sonnabend, 9. März, unter dem Titel „Frauen und Krieg“ eine Veranstaltung des anatolischen Kulturzentrums, ab 19 Uhr im Haus der Kulturen (Hagenweg 2 e); am Sonntag, 10. März, „Papierne Zeitzeugnisse aus vier Jahrzehnten feministischer Bewegungsgeschichte“ ab 15 Uhr im Café Kollektiv Kabale (Geismar Landstraße 19).

Außerdem folgen noch am Donnerstag, 14. März, eine Podiumsrunde unter Regie der Business Professional Women mit dem Titel „Viel Dienst – wenig Verdienst“ zu den Arbeitsbedingungen von Frauen im Gesundheitsbereich mit Vertreterinnen von Gewerkschaften und Berufsverbänden um 17 Uhr in der Paulinerkirche (Papendiek 14); und am Mittwoch, 27. März, der Dokumentarfilm „Afya Yangu. It’s my right!“ über kenianische Frauen – um 20.15 Uhr im Kino Lumière (Geismar Landstraße 19).