Aktionen für die Hilfsaktion "Keiner soll einsam sein" in Göttingen
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Göttingen Für den guten Zweck: Bekannte Göttinger schenken Erbsensuppe aus
Die Region Göttingen Für den guten Zweck: Bekannte Göttinger schenken Erbsensuppe aus
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17:46 29.10.2019
Im vergangenen Jahr wurden im „Kauf Park“ 1500 Portionen Suppe für den guten Zweck ausgeschenkt
Im vergangenen Jahr wurden im „Kauf Park“ 1500 Portionen Suppe für den guten Zweck ausgeschenkt Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Für die Tageblatt Aktion „Keiner soll einsam sein“ werden dieses Jahr diverse Veranstaltungen organisiert, deren Erlöse zur Unterstützung bedürftiger Menschen und für den Offenen Heiligabend eingesetzt werden. Den Anfang macht traditionell der Erbsensuppen-Verkauf vor dem Alten Rathaus in Göttingen am Sonnabend, 2. November. Von 10 bis 13 Uhr stehen bekannte Göttinger bereit und geben Erbsensuppe aus.

Die Suppe wird seit 2017 vom Studentenwerk gekocht. Das Technische Hilfswerk (THW) und das Rote Kreuz stehen helfend zur Seite und kümmern sich um das Geschirr sowie den Nachschub an Suppe. Die Suppe ist vegan, wer möchte, kann separat Würstchen dazu bestellen. Zwei Wochen später, am Sonnabend, 16. November, wird im „Kauf Park Erbsensuppe ausgeschenkt.

Bundestagsabgeordnete schenken Suppe aus

In mehreren Teams schenken bekannte Göttinger an zwei Stationen jeweils 30 Minuten lang eine Kelle nach der anderen aus. Unter anderem sind Persönlichkeiten aus dem Bereich Politik mit dabei. So werden zum Beispiel die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU) wieder Erbsensuppe ausgeben. Auch Jürgen Trittin (Grüne) und Konstantin Kuhle (FDP) schenken vor dem Neuen Rathaus Suppe aus. Die Erlöse kommen in Kooperation mit Hilfseinrichtungen wie Caritas oder Awo bedürftigen Menschen zugute.

Die Campus-Gastronomie des Studentenwerks ist für die Erbsensuppe zuständig. Die Suppe besteht aus Erbsen, Möhren, Zwiebeln, Lauch, Salz und Pfeffer sowie etwas Petersilie. Die letzte Suppenkelle wird voraussichtlich um 13 Uhr ausgeschenkt. Wer gerne einen Nachschlag haben möchte, kann sich noch einmal anstellen. Ansonsten kann jeder seine Suppe in größere Gefäße wie Thermoskannen oder dergleichen einschenken lassen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Portionen können auch vor Ort genossen werden, denn auch in diesem Jahr werden viele Tische und Stühle auf dem Gelände aufgebaut.

Verantwortlich für die Organisation des Suppenausschanks am 2. November ist das Team der Festfabrik Göttingen, die Veranstaltungsagentur des Tageblatts. Die Mitarbeiter kümmern sich inklusive des Offenen Heiligabends in Göttingen um sämtliche Events im Aktionszeitraum.

Konzert des Göttinger Symphonieorchesters

Schon am Freitag, 1. November, wird in Duderstadt eine ähnliche Veranstaltung zugunsten von „Keiner soll einsam sein“ ausgerichtet. Eine weitere Aktion zugunsten „Keiner soll einsam sein“ ist ein Konzert des Göttinger Symphonie-Orchesters am Mittwoch, 11. Dezember, um 19.45 Uhr in der Lokhalle. Dann gibt es natürlich wieder den Offenen Heiligabend, der auch dieses Jahr eine Möglichkeit bieten soll, diesen speziellen Tag in netter, großer Gemeinschaft mit Essen und einem Programm zu verbringen. Hiermit geht es um 16 Uhr im Studentenwerk los.

Seit mehr als vier Jahrzehnten werden mit der Aktion „Keiner soll einsam sein“, den Erbsensuppen-Essen und weiteren Veranstaltungen in Göttingen und Umgebung Bedürftige unterstützt. Jede Kelle zählt. Die Portion kostet vier Euro.

Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter der Campus-Gastronomie 1000 Liter Suppe vorbereitet, was letztlich etwas mehr als 2000 Portionen entsprach. Bei idealem Wetter war der Andrang im Vorjahr groß. Viele Besucher kamen mit Gefäßen, um sich Suppe mit nach Hause zu nehmen.

Das Technische Hilfswerk stellte zudem 50 Tische und 100 Bänke vor dem Alten Rathaus auf, sodass theoretisch 400 Personen gleichzeitig Platz nehmen konnten. Um 13 Uhr waren alle Teller ausgelöffelt.

Auch die anderen Veranstaltungen der Aktion „Keiner soll einsam sein“ kamen im vergangenen Jahr sehr gut an. Beim Erbsensuppe-Essen im „Kauf Park“ wurden 1500 Portionen ausgeschenkt.

Von Pascal Wienecke

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