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Göttingen Aktions- und Sportfest für Abzeichen
Die Region Göttingen Aktions- und Sportfest für Abzeichen
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19:49 07.07.2011
Von Ulrich Schubert
Disziplin „Laufen“: Schüler starten, um die geforderte Zeit für das Abzeichen zu schaffen.
Disziplin „Laufen“: Schüler starten, um die geforderte Zeit für das Abzeichen zu schaffen. Quelle: EF
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Göttingen

164 schafften auf Anhieb die geforderten Zeiten, Weiten und Höhen der Übungen. Etwa 60 weitere Schüler werden nach Angaben des Stadtsportbundes folgen – sie müssen aber noch die Schwimmdisziplin absolvieren.

Bundesweit lassen sich viele Menschen mit dem Sportabzeichen bestätigen, dass sie fit sind. Der Raum Göttingen hingegen gelte seit Jahren als weißer Fleck, sagt Klaus Brüggemeyer von der Geschäftsstelle des Stadtsportbundes. Hier hätten im vergangenen Jahr nur 522 Aktive das Sportabzeichen gemacht – 235 Erwachsene sowie 287 Kinder und Jugendliche. Zum Vergleich: Der Landkreis Peine halte in Niedersachsen mit 4553 erfolgreichen Sportlern dagegen, der Kreis Stade mit 2399 und der Kreissportbund Goslar mit 1818.

Warum die Göttinger so wenig auf das Sportabzeichen setzen, könne sich auch der Stadtsportbund nicht erklären. Mit dem großen Sportfest habe er aber erstmals gezielt mehrere Schulen auf den Sportplatz geholt. Betreut von täglich etwa 30 ehrenamtlichen Helfern konnten die Kinder nicht nur die sportlichen Übungen absolvieren. Es gab zur Abwechslung auch Spiele oder Musik-Mitmach-Aktionen wie Trommeln. Die Helfer kamen aus dem Pool der Jugendleiterausbildung sowie vom Felix-Klein- und Theodor-Heuss-Gymnasium. An der Aktion beteiligten sich die Adolf-Reichwein-, Heinrich-Grupe-, Mittelberg-, Brüder-Grimm-, Bonifatius-I- und Hagenbergschule. Außerdem die Förderschule am Tannenberg für Kinder mit überwiegend geistigen Behinderungen – von denen 24 das Sportabzeichen schafften.