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Göttingen Alter Sandstein soll an Pferdebrunnen erinnern
Die Region Göttingen Alter Sandstein soll an Pferdebrunnen erinnern
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16:59 10.07.2009
Dieser Sandstein wird auf dem Gänsemarkt aufgestellt: Wolfgang Rümenapf und Anke Boll.
Dieser Sandstein wird auf dem Gänsemarkt aufgestellt: Wolfgang Rümenapf und Anke Boll. Quelle: SPF
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Bei dem Stein handelt es sich um einen mächtigen alten Sandstein, den ein Sattenhäuser Bürger gestiftet hat. Die Vorderseite des Steins ziert ein Symbol, das die Sattenhäuserin Anke Boll ins weiche Gestein gehauen hat. Etwa 55 Arbeitsstunden hat sie in ihrer Werkstatt investiert. Wie genau es aussieht, wollen Rümenapf und Boll vorab nicht verraten. Nur so viel: „Das Symbol soll die Qualität der Quelle verdeutlichen“, sagt Boll.

Immerhin wird der Sandstein an Stelle des ehemaligen Pferdebrunnens aufgestellt. Bis in die 60er-Jahre stand am Gänsemarkt ein mit Sandsteinen eingefasster Brunnen, aus dem Wasser aus der darunter gelegenen Quelle sprudelte. Doch weil der Pferdebrunnen mangels Pflege immer mehr verkam, wurde er zurückgebaut. Die Quelle indes sprudelt noch, ist aber als solche nicht mehr erkennbar.

Das soll sich nun mit Aufstellung des Symbolsteins ändern. Und, so erklärt Rümenapf, mit der Enthüllung des Steins werde die Neugestaltung des Gänsemarktes abgeschlossen werden.

Von be

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