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Göttingen Altpapier hilft: Tipps für die Biotonne im Sommer
Die Region Göttingen Altpapier hilft: Tipps für die Biotonne im Sommer
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18:21 25.07.2013
Von Gerald Kräft
Papier gegen üble Gerüche: nasse Abfälle einwickeln.
Papier gegen üble Gerüche: nasse Abfälle einwickeln. Quelle: GEB
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Göttingen

Unangenehme Begleiterscheinungen wie üble Gerüche und Ungeziefer lassen sich am besten vermeiden, wenn die überwiegend nassen Bioabfälle aus der Küche in Zeitungspapier eingewickelt werden. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf. Das Auslegen des Tonnenbodens mit zerknülltem Zeitungspapier und auch das Einfüllen holzi­ger Strauchabfälle verhindert das Verdichten der Bioabfälle und damit auch das übermäßige Austreten der Feuchtigkeit in Form von Sickerwasser.

Die Bioabfälle dürfen im Behälter auf keinen Fall gepresst werden. Das Verdichten verhindere die notwendige Belüftung und begünstige die Bildung des unerwünschten Sickerwassers, so die GEB.

Müll erstmal vorsortieren

Grasschnitt sollte erst nach dem Antrocknen in die Biotonne gefüllt werden. Das ist nicht nur platzsparender, sondern auch weniger geruchsintensiv als saftiges, grünes Gras. Die GEB bitten darum, dass keine biologisch abbaubaren Plastiktüten verwendet werden sollen. „Dass die Tüten biologisch abbaubar sind, ist von unseren Müllwerkern nicht erkennbar“, so Abfallberaterin Maja Heindorf. Pa­piertüten oder sonstiges Papier sei dagegen gut und in Maßen akzeptiert.

Generell ist das tägliche Entleeren eines Vorsortiergefäßes in die Biotonne sinnvoll. Zum Aufsaugen der Feuchtigkeit ist auch hier das Auslegen des Bodens mit Papier angeraten. Damit Insekten keinen Zugang haben, sollte das Gefäß geschlossen sein. Leicht geöffnet dagegen sollte die Bio­tonne sein. Das begünstigt die notwendige Luftzirkulation. Im Einzelfall kann der Austausch einer verschmutzen Biotonne sinnvoll sein.

Bei allen Fragen zur Abfallentsorgung gibt es Rat unter Telefon 05 51 / 4 00 54 00.